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Mit Schlafanstalt für Traumgestörte legt Karen Russell ihr mit Spannung erwartetes Erzähldebüt vor. Zauberhafte Unterhaltung.
Träumen ist Luxus in einer Welt, in der schon das Einschlafen eine grobe Achtlosigkeit gegenüber den mannigfaltigen Herausforderungen des Lebens darstellt. In der Titelerzählung Schlafanstalt für Traumgestörte sollen von
Schlaflosigkeit geplagte Kinder das Abheben in mentale Traumwelten neu erlernen. Aber was helfen der Edisonsche Schlaflosigkeitsballon und alle schönen Vorsätze (Schafe zählen! Schafe zählen!), wenn da draußen in der Realität ein skrupelloser Schafmörder umgeht? Mit unbändiger Phantasie und unerhörter Souveränität zaubert die junge Amerikanerin Welten aufs Papier, die an die Romane von Jonathan Safran Foer oder Gabriel García Márquez denken lassen. Ohne sich je im Phantastischen
zu verlieren, kreisen ihre schillernden Erzählungen über Freundschaft und Initiation behutsam um die Frage, wer wir sind und wie wir leben.
»Dem inneren Gedanken- und Phantasiestrom von Karen Russells Außenseitern kann man sich als Leser ebenso wenig entziehen wie den aberwitzigen Plots. (...) Russells junge Protagonisten sind Überlebenskünstler, sie haben entweder unter dem Versagen oder der gänzlichen Abwesenheit ihrer Eltern zu leiden. Die Geschichten sind Variationen auf das Hänsel-und-Gretel-Thema, verlassene Kinder, abenteuernd in der Wildnis, auf der Suche nach einem Zuhause. Ohne schlaue Verstellungskunst wären sie verloren. So lesen sich die im positiven Sinne unterhaltsamen Stücke auch als Kommentare auf eine zu frühe, aus der Not geborene Emanzipation von den Eltern.«
FAZ
»Verrückt, berauschend und hellwach.«
Amica
»Ein brillantes Debüt.«
taz
»In Karen Russells Stories bringen einzelne Worte, Blicke und Gesten ganze Welten zum Einsturz, entscheiden über Glück und Unglück. Wie sie es obendrein vermag, in traumgleichen, blitzlichthellen Sequenzen den Irrwitz des Lebens zur bitteren Komödie umzumünzen, das macht ihre Stories zu einem finster-faszinierenden Vergnügen.«
spiegel online
»Verglichen mit diesem Buch wirkt sogar ein so überbordender Roman wie „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez geradezu fantasielos (... ) Gute Literatur und fantastischer Inhalt – diese Mischung ging auf.«
Vanity Fair
»Eine der märchenhaftesten Neuerscheinungen in diesem Frühling.«
Bücherpick
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