Frankissstein. Eine Liebesgeschichte

Jeanette Winterson

Im richtigen oder falschen Körper?

1816 schreibt Mary Shelley Frankenstein in den Schweizer Bergen. Zweihundert Jahre später, im heutigen Großbritannien, begegnen wir dem transgender Arzt Ry Shelley, der sich in Victor Stein, einen renommierten wie unergründlichen Experten für künstliche Intelligenz verliebt. Klug und mit unvergleichlichem Witz verbindet Winterson diese beiden Erzählstränge zu einer höchst originellen Geschichte, in der die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz und zwischen biologischer und sexueller Identität verschwinden – eine Geschichte über die Liebe und das Menschsein selbst.

Format

  • Jeanette Winterson – Frankissstein. Eine Liebesgeschichte
    Roman

    Original: Frankissstein. A Love Story

    Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek, Michaela Grabinger
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 400 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5810-1

    08. Oktober 2019
    24,00 EUR

  • Jeanette Winterson – Frankissstein. Eine Liebesgeschichte
    Roman

    Original: Frankissstein. A Love Story

    Aus dem Englischen von Michaela Grabinger, Brigitte Walitzek
    Ebook
    400 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9420-8

    18,99 EUR

Autorin

Jeanette Winterson, 1959 in Manchester geboren und in Lancashire bei evangelikalen Adoptiveltern aufgewachsen, veröffentlichte mit fünfundzwanzig Jahren ihren preisgekrönten Debütroman Orangen ...

mehr zur Autorin

Presse

FRIZZ

»Zwischen englischer Romanrik und zukunftsweisender KI changiert dieser ebenso poetische wie originelle Roman.«

Frankfurter Rundschau

»Ein quecksilbriger, ungeheurer KI-Roman.«

Libertine Magazin

»Klug und mit viel Witz verbindet die Autorin die beiden Erzählstränge zu einer höchst originellen Geschichte, die zum Nachdenken anregt.«

taz

»Frankissstein ist ein faszinierender Text über Liebe, Leiber und die Frage, inwiefern die eine an die anderen gekoppelt ist. Grandios verwebt Winterson nicht nur Erzählebenen und wechselnde Bewusstseinsträger in ihrem Roman. Sie führt den Leser quasi nebenbei tief in die Felder feministischer Philosophie, Roboterethik und KI-Forschung.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Eine lebhafte, höchst vergnügliche Diskussion über die Paradoxien, die sich zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch zu seinem eigenen Schöpfer wird.«

annabelle

»Dieser Roman ist wild, aber auch witzig, klug und nervenkitzelnd.«

ELLE

»Eine Lovestory um künstliche Intelligenz, Liebesideen und um Frankissstein.«

Wiener Kurier

»Es ist wunderbar, wie die Engländerin Winterson witzig und romantisch schwierige wissenschafliche / philosophische Fragen aufwirft. Frankissstein ist ein äußerst kluges Gedankenspiel, dem man nicht anmerkt, wie klug es ist.«

Deutschlandfunk Kultur

»Jeanette Winterson gelingt es, die futuristischen, philosophischen Erörterungen über eine trans-humane Zukunft und deren bedenkliche Konsequenzen in einem intelligenten und spritzigen, stets wohlinformierten Plauderton und in flotten Dialogen vorzutragen. All dies macht Frankissstein zu einer smarten, anarchischen und kurzweiligen Lektüre.«

Süddeutsche Zeitung

»[Jeanette Winterson stellt] die bangen,existenziellen Fragen, die sich in Zeiten von KI und Spätkapitalismus immer noch stellen: Was ist der Körper? Sind wir Menschen an ihn gefesselt? Macht uns der technische Fortschritt unabhängig, abhängig oder überflüssig? Wie werden wir mit unseren Erfindungen zusammenleben?«

Süddeutsche Zeitung

»Winterson erzählt in witzigen Dialogen und verlässt sich ziemlich umstandslos auf die Routine ihrer Leserinnen und Leser mit alternativen Realitäten und Fiktionsebenen. Die Pointe dieses Romans liegt im Dazwischen, in Analogien und Ähnlichkeiten. Die postmoderne Autorin Winterson solidarisiert sich mit ihren Vorgängerinnen gegen die Selbstabschaffung des Menschen.«

SPIEGEL Online

»Natürlich ist ›Frankissstein‹ ein feministischer Text. Körperpolitik war immer ein Thema für jene, die patriarchalen Strukturen unterworfen sind. Aber dieses großartige Buch hat das Zeug, endlich den Blick zu weiten. Weil es zeigt, wie allumfassend Feminismus die Debatten unserer Zeit bereichert.«

SPIEGEL Online

»Die Autorin Jeanette Winterson fordert mit ›Frankissstein‹ heraus, neu über künstliche Intelligenz, Körperpolitik und Liebe nachzudenken. Ein großartiges Buch.«