Bekenntnisse einer Maske

Yukio Mishima

Der Sensationserfolg, der Yukio Mishima über Nacht zum Star der japanischen Literatur machte

Kochan wächst, abgeschirmt von Jungen seines Alters, im imperialistischen Japan auf. Doch er merkt, dass er nicht das ist, was man von ihm erwartet: Nicht nur ist er körperlich schwächer als andere, er entwickelt auch eine Faszination für Tod, Gewalt, Sex und den männlichen Körper. Unter den strengen Blicken der japanischen Gesellschaft beginnt er, sich eine Maske zu formen, die sein wahres Selbst verbergen soll. Mehr noch: Er will sie sich als neue Identität aufzwingen. Das Mädchen Sonoko und die Heirat mit ihr soll alle, einschließlich ihn selbst, hinters Licht führen.

Format

  • Yukio Mishima – Bekenntnisse einer Maske
    Roman

    Original: Kamen no Kokuhaku

    Aus dem Japanischen von Nora Bierich
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 224 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5784-5

    13. November 2018
    20,00 EUR

  • Yukio Mishima – Bekenntnisse einer Maske
    Roman

    Original: Kamen no Kokuhaku

    Aus dem Japanischen von Nora Bierich
    eBook
    224 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9393-5

    13. November 2018
    16,99 EUR

Autor

Yukio Mishima wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein ...

mehr zum Autor

Presse

Tagesspiegel

»Minutiös seziert Mishima jede Regung seines Protagonisten. Nora Bierichs Übersetzung erstmals direkt aus dem Original ist hervorragend.«

Deutsche Welle

»Das Erzähler-Ich, analysiert sich selbst unablässig. Das macht das Werk zu einer stilistisch glänzenden, Thomas Manns Tonio Kröger wesensverwandten psychologischen Studie.«

SRF Literaturclub Nicola Steiner

»Ein Klassiker der Weltliteratur.«

in magazin

»Ein unterschlagener Klassiker. Er eignet sich perfekt, um den Vorsatz „Mehr Lesen!“ für 2019 mit etwas Besonderem einzuläuten.«

Radio Bremen

»Wenn man verstehen will, wie Mishima sein philosophisches Konzept einer Ästhetisierung von Tod und Blut entwickelte und woher seine Ideen stammen, dann erweist sich sein Roman »Bekenntnisse einer Maske« als Schlüsselwerk, das den Zugang zu seiner Gedankenwelt eröffnet.«

Rolling Stone

»Lange waren seine stilistisch eleganten Werke in Deutschland vergriffen oder blieben unübersetzt. Mit Nora Bierichs Neuübersetzung könnte sich das ändern.«