Der Goldene Pavillon

Der Goldene Pavillon

Yukio Mishima

Warum will man vernichten, was man am meisten liebt?

1950 steht der berühmte Goldene Pavillon in Kyoto in Flammen – das Feuer gelegt von einem jungen Mönch des Tempels. Der Autor Yukio Mishima fragt nach den Motiven des Brandstifters und besucht ihn im Gefängnis. Berührt von der Geschichte des Jungen, verarbeitet er sie zu dem Roman, der heute als einer der Höhepunkte in seinem Schaffen gilt. Der junge Mizoguchi ist schwächlich und ein Stotterer. Unfähig, sich seiner Umwelt verständlich zu machen, wird er von den anderen Kindern ausgegrenzt. Je elender er sich fühlt, desto stärker wächst seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen. Die Schönheit des Goldenen Pavillons, von dem ihm sein Vater seit seiner Kindheit erzählt, wird für ihn immer mehr zur qualvollen Obsession: Sie allein scheint vollkommen und gleichzeitig unerreichbar. Das Bild des Pavillons lässt ihn nicht mehr los und verfolgt ihn bis in seine Begegnungen mit Frauen. Verzweifelt sieht er nur noch einen Ausweg: das zu zerstören, was er am meisten verehrt.

Format

  • Yukio Mishima – Der Goldene Pavillon
    Roman

    Original: Kinkakuji

    Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 376 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5807-1

    12. November 2019
    24,00 EUR

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Autor

Yukio Mishima wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein ...

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