Dinge, an die wir nicht glauben

Dinge, an die wir nicht glauben

Bryan Washington

Was verbindet uns wirklich, wenn wir uns zu verlieren drohen? Ein brillantes Buch über die Grenzen der Liebe und darüber, wie man sie überwindet.

In Bens und Mikes hitzigen Streitereien fliegen schon mal Handys durch die Gegend. Ihre Konflikte löst das junge Paar mit Sex. Ben, ein schwarzer Kindergärtner, und Mike, ein Koch mit japanischen Wurzeln, leben seit vier Jahren zusammen in Houston. So richtig glauben beide nicht mehr an ihre Liebe. Als Mikes schroffe Mutter Mitsuko aus Japan zu Besuch kommt, reist Mike überstürzt ab, um seinen todkranken Vater zu pflegen, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ben bleibt zurück mit einer fremden Frau, die auf Distanz geht und erst mal wortlos die ganze Küche umräumt. Aber mit der Zeit merken Ben und Mitsuko, dass sie Mike durch den jeweils anderen neu kennenlernen. Seine Abwesenheit wird zum verbindenden Glied. Doch dann kehrt Mike zurück, und das fragile Gebilde gerät ins Wanken.

Format

  • Bryan Washington – Dinge, an die wir nicht glauben
    Original: Memorial

    Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence
    Hardcover
    384 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5847-7

    17. August 2021
    24,00 EUR

  • Bryan Washington – Dinge, an die wir nicht glauben
    Original: Memorial

    Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence
    Ebook
    384 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9476-5

    17. August 2021
    18,99 EUR

Autor

Bryan Washingtons Prosatexte und Essays erschienen u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Buzz Feed und One Story. Sein Schreiben wurde ...

mehr zum Autor

Presse

GALORE

»Bryan Washington schreibt in kurzen, schnellen Fragmenten über Zwischenmenschliches.«

Deutschlandfunk Kultur Lesart

»Alles in allem eine ganz bewegende Auseinandersetzung mit vielen Themen wie Familie, Herkunft, Paarbeziehungen, aber auch Rassismus und Homophobie.«

SPIEGEL

»Der 27-jährige Autor gilt als einer der neuen Shootingstars der US-amerikanischen Literatur.«

Frankfurter Rundschau

»Große Themen, aktuelle Themen sind in diesen Roman gepackt, ohne dass sein Autor viel Aufhebens darum macht. Wie nebenbei, anhand von kleinen Vorfällen, ganz ohne Dramatik erzählt Washington von Rassismus, Schwulenhass und HIV (Benson ist „positiv“), von Armut, Alkoholismus, vor allem auch von einem Leben in der Fremde – bis man hoffentlich einmal nicht mehr fremd ist – und der Sehnsucht nach einem Zuhause.«

Flux FM

»Ich bin ziemlich sicher: der Ton, der Flow, die Schlagfertigkeit der Protagonisten, die Geschichte in ihren Verästelungen, die man kennen kann aus eigenen Erfahrungen – das wird euch genauso gefallen wie mir. Hochgelobt. Aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt. Eine sehr feine Lektüre.«

Radio Mülheim

»Ein Roman über Herkunft, die Grenzen der Liebe und Sexualität. Sehr vielschichtig und berührend, aber auch komisch und amüsant.«

Republik

»Dinge, an die wir nicht glauben ist ein vielschichtiger Roman voll hinter­gründigem Witz. Washingtons Text hat Tiefgang – und ist trotzdem von einer staunens­werten Leichtigkeit. Seine Figuren­zeichnung und allem voran seine Dialog­kunst sind schlichtweg fulminant.«

Buchkultur

»Die ›Non-White Perspective‹ holt den Text im positivsten Sinne auf den Boden, bricht angenehm mit Normen.«

spiegel.de

»Die Lässigkeit, mit der [er] seine Figuren, seine Geschichte, seine Bilder zeichnet, macht ihn derzeit zu einem der interessantesten Autoren.«

rbb inforadio

»Dinge, an die wir nicht glauben ist eine Beziehungsgeschichte, gleichzeitig aber erzählt es unsentimental von den Kindern kaputter Familien im heutigen Amerika.«

Die Presse am Sonntag

»Der junge US-Autor Bryan Washington wird gerade mit seinem Roman über Dinge, an die wir nicht glauben berühmt: Zeit, ihn kennenzulernen.«