Ich denk, ich denk zu viel

Nina Kunz

Nachdenklich, witzig, intelligent: Nina Kunz schreibt über den Irrsinn der Gegenwart.

Was sollen diese ewigen Gedankenschlaufen? Was haben schlaflose Nächte auf Instagram zu bedeuten? Und wie kann Jean-Paul Sartre bei Panikattacken helfen? Persönlich und präzise schreibt Nina Kunz – Schweizer Kolumnistin des Jahres 2020 – über das Unbehagen der Gegenwart und geht der Frage nach, warum sich ihr Leben, trotz aller Privilegien, oft so beklemmend anfühlt. Ein Buch über Leistungsdruck, Workism, Weltschmerz, Tattoos, glühende Smartphones, schmelzende Polkappen und das Patriarchat.

Format

  • Nina Kunz – Ich denk, ich denk zu viel
    Erzählendes Sachbuch

    Hardcover
    192 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5843-9

    16. März 2021
    20,00 EUR

  • Nina Kunz – Ich denk, ich denk zu viel
    Erzählendes Sachbuch

    Ebook
    192 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9463-5

    16,99 EUR

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Leseprobe

VORWORT
Dieses Buch ist in den letzten beiden Jahren entstanden, ohne dass ich je daran gedacht hätte, ein Buch zu schreiben.

Alles begann damit, dass ich anfing, über meine Alltagsängste nachzudenken. Und jedes Mal, wenn mich ein bedrohliches Gefühl beschlich, so lange an Texten herumwerkelte, bis ich glaubte zu verstehen, warum ich mich fühle, wie ich mich fühle. Warum da diese Enge in meiner Brust ist und der Stress-Tinnitus in den Ohren pfeift, obwohl ich doch all diese Privilegien hab.

Ich schrieb über die Angst, das Leben online zu vergeuden, über die absurde Überidentifizierung mit meinem Job, Identitätsfragen, die Suche nach meinem Vater, den ich nicht kenne, den Weltschmerz, Kylie Jenner und das verfluchte Patriarchat.
Herausgekommen ist nun dieses Buch, das zur einen Hälfte ein Tagebuch ist und zur anderen ein Theoriesammelsurium. Denn ich las viel, Jia Tolentino, Jean- Paul Sartre, Roxane Gay, um herauszufinden, wie ich meine Ängste deuten könnte, die so diffus waren, dass ich sie manchmal kaum zu fassen kriegte.

Was mich beim Schreiben beschäftigte, war, inwiefern ich behaupten kann, dass mein Unbehagen irgendwie »für etwas steht«, für eine nihilistische Gegenwart, für eine ausgebrannte Generation, für einen postmodernen Zeitgeist. Aber, wenn ich ehrlich bin, will ich gar nichts davon behaupten, es wäre unpräzise und verkürzt. Dieses Buch ist eine Einladung in meine Gedankenwelt. Eine Einladung, sich vielleicht in einem der Texte wiederzufinden, oder natürlich auch mir kopfschüttelnd zu widersprechen.
Dieses Buch ist ein kleines Puzzleteil in der Debatte um Leistungsdruck und Mental Health. Es sind Notizen aus dem Jetzt, ehrlich aufgeschrieben. In der Hoffnung, dass sie weitere Gedanken anstoßen.

Zürich, Oktober 2020

 

OBSERVER’S PARADOX

Es kommt häufig vor, dass ich todmüde bin, aber just in dem Moment, in dem ich den Kopf auf das Kissen lege, wieder hellwach werde.
In der Regel frage ich mich dann Dinge wie: Schaffe ich die Deadline? Habe ich den Müll runtergebracht? Sind Nicolas Sarkozy und Carla Bruni eigentlich noch ein Paar? Gestern lag ich auch wieder hellwach im Dunkeln, aber diesmal war etwas anders. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, kam ein Bild aus meiner Vergangenheit hoch. Ich sah den Spielplatz im Erismannhof, wo ich mir als Kind ständig die Knie aufschürfte, den Idaplatz-Kiosk, wo ich mein erstes Bravo-Heft kaufte, die Küche meiner alten WG, in der es nie Milch, aber immer Rotwein gab.

Mein Herz pochte. Mit jeder Erinnerung fand ich es unglaublicher, dass das alles in meinem Leben passiert sein soll. Zudem fragte ich mich, wie all diese Bilder in meinem Kopf Platz haben. Der ist doch schon vollgestopft mit Informationen. Ich überlegte, dass ich zum Beispiel die Texte aller Britney-Spears-Songs kenne, die Eckdaten der Punischen Kriege (264–146 v. Chr.), die Bedeutung des Wortes »postmodern«, das Werk von Erich Kästner, das Rezept für Apfelkuchen. Als es dämmerte, lag ich immer noch wach, schwitzte und dachte: Wie kommt das Hirn nur mit dieser Masse an Gedanken klar? Dreht man da nicht irgendwann durch?

Vor Schreck setzte ich mich auf, und da musste ich plötzlich an das »Observer’s Paradox« denken. Das ist ein Phänomen, das ich an der Uni kennengelernt hatte, bei dem Forscher*innen zu verzerrten Resultaten kommen, weil sie ein Experiment durch ihr bloßes Beisein beeinflussen.

Der Begriff wurde in den Siebzigern vom Linguisten William Labov geprägt, der erforschen wollte, wie New Yorker in ihrem Alltag sprechen. Sein Dilemma war aber, dass er die Leute aus ethischen Gründen nicht einfach belauschen durfte, sondern sie interviewen musste – was dazu führte, dass sie eben gerade nicht redeten wie am Küchentisch. Er merkte also, wie schwer es ist, die »wahre Natur« gewisser Dinge (wie etwa Sprache) zu ergründen, weil diese nur dann natürlich vonstattengehen, wenn sie nicht beobachtet werden, ein Paradox, das übrigens auch die Experimentalphysik kennt.

Als ich müde die Augen schloss, fühlte ich mich auf einmal erleichtert. Ich war nämlich überzeugt, dass ich in dieser Nacht nur dem »Observer’s Paradox« aufgesessen war. Ich hatte bestimmt nicht die »wahre Natur « meines Hirns entdeckt und musste mir auch keine Sorgen machen, dass es überhitzt. Ich hatte mir nur selbst beim Denken zugeschaut, und das ist immer unheimlich. Das eigentliche Problem war also – wie bei Labov – das Beobachten selbst. Denn hätte ich nicht so genau hingeschaut, wäre mir diese Masse an Gedanken auch nie bedrohlich vorgekommen. Grübeln, so dachte ich, löst leider nicht nur Probleme, sondern schafft auch welche. Kurz vor acht fiel ich jedenfalls in einen tiefen Schlaf.


WORKISM

Manchmal lerne ich ein neues Wort und denke: Wie habe ich je ohne dieses Wort leben können? Gerade ist das »Workism«.

Workism beschreibt nämlich etwas, das mir schon länger Sorgen macht: Es ist der Glaube, dass Arbeit nicht mehr eine Notwendigkeit darstellt, sondern den Kern der eigenen Identität. Geprägt wurde der Begriff vom Journalisten Derek Thompson, der letztes Jahr in der Zeitschrift The Atlantic darüber schrieb, dass immer mehr Leute ihre Erfüllung in der Arbeit suchen. Als ich den Text las, dachte ich nach jedem Satz: Oh, das mache ich auch. Denn genau wie Thompson es beschreibt, bin ich mit dem Ideal aufgewachsen, dass es ein zentrales Ziel im Leben sein soll, einen Job zu finden, der weniger Lohnarbeit ist als vielmehr Selbstverwirklichung. Darum wollte ich Journalistin werden, und darum habe ich heute keine Schreib-, sondern Lebenskrisen, wenn ich im Job versage.

Besonders faszinierend an diesem Artikel fand ich, dass die bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, wie etwa John Maynard Keynes, schon vor achtzig Jahren prophezeiten, dass das Zeitalter der Selbstverwirklichung kommen werde – nur eben ganz anders. Sie glaubten, dass die Automatisierung der Arbeit so viel Freizeit schaffen werde, dass die Menschen ihren Fokus auf Hobbys und Freund*innen verlegen könnten. Aber stattdessen ist bedeutsame Arbeit zum Fetisch geworden, weil einige Workaholics (vor allem im Silicon Valley) ihren Job zu einer »Berufung« hochstilisiert haben.

Laut Thompson wurde so ein Ideal geschaffen, das nun auf allen Ebenen der Gesellschaft zu Burn-outs und Ängsten führt. Denn: Die Gewinner des Systems (Architekt*innen, Startup-Gründer*innen …) arbeiten bis zum Umfallen, während alle anderen als »Verlierer* innen« dastehen, weil sie keinen dieser raren Selbstverwirklichungsjobs ergattern. Aber es gibt auch Gutes am Konzept von Workism. Oder zumindest war ich froh, endlich einen Begriff zu haben, der mir zeigt, bei was für einem Wahnsinn ich da eigentlich mitmache. Das Wort funktioniert wie ein Spiegel für das eigene Tun. Ich fühlte mich bei der Lektüre des Textes ja nur so ertappt, weil ich verstand, was hinter meinem Selbstverwirklichungsdrang steckt.
Also habe ich mir für dieses Jahr etwas vorgenommen. Ich möchte dem Modell von Workism etwas entgegenhalten und die Anteile meiner Identität mehr würdigen, die nichts mit dem Job zu tun haben. Vor allem, wenn ich das nächste Mal verzweifle, weil etwas mit einem Text nicht klappt, will ich mir in Erinnerung rufen, was ich noch bin – außer Journalistin. Und das ist einiges. Ich bin zum Beispiel die mit der besten Großmutter der Welt, ich bin die Grüblerin, die seit fünfzehn Jahren die gleichen Pulp-Platten hört, ich bin die Frau, deren Wohnung aussieht wie eine Altpapiersammlung, ich bin die Freundin, die immer ein bisschen zu fest liebt, und vor allem bin ich das ewige Kind, das vor Freude ausflippt, wenn es eine Katze sieht.


WURSTELN

Als Kind posaunte ich in die Welt hinaus, dass ich einst mit der NASA ins All fliegen werde. Inzwischen zahle ich Altersversicherungs-Beiträge und rätsle beim Feierabendbier, wie ich all die Projekte unter einen Hut bringen soll, bei denen ich so halb dabei bin. Der sinnstiftende Traum hat sich verzogen, und an seine Stelle ist das Wursteln getreten, dieses farblose Dauerbeschäftigtsein, das ich bei so vielen Gleichaltrigen beobachte. Wie zur Hölle ist das passiert?

Eines vorweg: Das Wursteln ist ein Ausdruck des Wohlstands. Zumindest in meinem Umfeld stimmen das blinde Herumstressen und die finanzielle Notwendigkeit nicht richtig überein. Häufig manövrieren sich die Wurstler*innen gar freiwillig in prekäre Situationen, da sie sich im Verzetteln zwischen Praktikum, Kunstprojekt und Yogaausbildung mehr Erfüllung erhoffen als im Vollzeitjob. Und es irgendwie peinlich wäre, so groß zu träumen wie früher. Also pflastern wir uns die Tage mit Terminen zu, obwohl wir das krasse Privileg hätten, auch mal den Kopf aus dem Sumpf zu recken und zu fragen: Wo führt das alles hin?

Das Wursteln ist aber nicht nur ein Luxusproblem, es ist charakteristisch für den Zeitgeist. Schon 1979 schrieb Jean-François Lyotard, die Postmoderne sei das Ende der »großen Erzählungen«. Damit meinte er, dass die Welt nicht mehr anhand eines Prinzips (wie etwa Gott) begriffen wird, sondern anhand eines Durcheinanders von Erklärungen. Mit dem Wursteln ist es ähnlich. Statt einem Leitnarrativ zu folgen (Reise ins All), fühlen wir uns wohler, wenn wir ein bisschen von diesem und jenem tun. Vielleicht, so denke ich, hat das kopflose Wursteln aber auch mit dem Internet zu tun. Zumindest auf eine Art. Da navigieren wir uns ja permanent durch ein Meer von Optionen und Tabs, kann doch sein, dass wir schlicht verlernt haben, uns für einen Plan zu entscheiden.

Nun will ich aber gar nicht flexibel bleiben. Im Gegenteil. Ich hätte gerne den Mut, ein Vorhaben richtig durchzuziehen; am besten eines mit kindlichem Pathos. Doch habe ich Angst, mich auf das Falsche festzulegen, also werkle ich lieber in der Mikroperspektive vor mich hin. Das Wursteln ist in anderen Worten eine Strategie, um nicht im Weltblick denken zu müssen. Bei dem Gedanken, dass ich bloß eine einzige Chance habe, die Zeit auf Erden richtig zu nutzen, wird mir nämlich angst und bange.


SCHWINDELGEFÜHL

Vom Leben bin ich eigentlich immer überfordert. Also nicht vom Mietezahlen, Pflanzengießen und Freundschaftenpflegen, das bekomme ich mittlerweile recht gut hin. Ich meine, mit dem Leben an und für sich: Dass wir Zeit auf Erden bekommen, aber nur ein paar lächerliche Jahrzehnte.

Diese Absurdität lässt mich immer wieder verzweifeln. Ich denke: Warum soll ich mich überhaupt bemühen, wenn eh bald alles vorbei ist? Und dann überrollt mich eine Existenzkrise, in der eigentlich nur noch Atemübungen und Jean-Paul Sartre helfen.

Das mag wie ein Satz klingen, mit dem man angibt; es ist aber mein voller Ernst. Denn Sartre hat eine Theorie über das Menschsein entwickelt, die unglaublich viel Mut macht. In seinen Texten versichert er seinen Leser*innen nämlich: Hey, es ist voll okay, mit dem Grundkonzept des Lebens überfordert zu sein, denn das Leben ist untrennbar mit einem »Schwindelgefühl der Angst« verknüpft. Das Unbehagen kommt daher, dass es keinen vorgeschriebenen Weg gibt, um zu leben (Sartre war Atheist), und wir ständig Entscheidungen treffen müssen, um unser Menschsein zu definieren. Anders gesagt: Wir sind, existenziell gesehen, frei.

Natürlich, so Sartre, gibt es Faktoren wie unsere Herkunft oder unsere Umwelt, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Doch diese Faktoren sind erst der Grund, weshalb unsere Freiheit etwas bedeutet. Sartre betrachtet diese Größen nicht als Einschränkungen, sondern als Bedingungen für unsere nächsten Entscheidungen. Er trieb dieses Argument auf die Spitze, indem er sagte: Sogar wenn wir sterben, können wir schließlich entscheiden, wie wir dem Tod begegnen.

Das klingt jetzt vielleicht nicht gerade ermutigend, aber Sartre leitete daraus eine faszinierende Idee ab. Er sagte: Wenn wir nur das sind, was wir uns entscheiden zu sein, haben wir die Chance, nur so zu handeln, wie es unseren moralischen Werten entspricht. Also: Gerade weil alles sinnlos und absurd ist, haben wir die Chance auf ein sogenannt »authentisches Leben«. Das Fiese ist nur, dass man sich dafür zuerst einmal diesem ekligen »Schwindelgefühl der Angst« stellen muss.

Weil viele Menschen aber zu überfordert seien mit dem Ausmaß dieser Verantwortung, redeten sie sich ständig ein, ihr Leben bestehe nur aus Zwängen: »Im Job bin ich unentbehrlich, ich brauche diesen neuen Gucci-Loafer, wenn der Wecker klingelt, muss ich aufstehen. « Solche Aussagen nennt Sartre »Geländer gegen die Angst«, und er plädiert dafür, sie zu hinterfragen.

Das fand ich revolutionär. Auf die Idee, dass es gerade angesichts der Absurdität der menschlichen Existenz möglich ist, besonnen zu handeln, wäre ich nie gekommen. Doch seit ich diesen Gedanken kenne, verteufle ich meine Angst und die zuverlässig wiederkehrenden Existenzkrisen nicht mehr, sondern versuche sie als Chance zu sehen, um mehr über das Leben zu erfahren.

Autorin

Nina Kunz wurde 1993 geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und arbeitet seit 2017 als Kolumnistin und Journalistin für Das Magazin des ...

mehr zur Autorin

Presse

VOGUE

»In ihrem Buch Ich denk, ich denk zu viel hat die Journalistin eine Sprache für die Ängste dieser Zeit gefunden.«

Zuger Zeitung

»Es ist ein Buch für alle, die dieses Unbehagen der Gegenwart auch schon gespürt haben und “zu viel” nachdenken.«

Berliner Zeitung

»Es ist, als hätte Nina Kunz heimlich ins Seelenleben von einem selbst gelinst.«

Schweizer Monat

»Obwohl Kunz ihr Unbehagen aus rein individueller Perspektive und ohne grössenwahnsinnige Zeitgeistanalysen schildert, fühlt man sich bei mehreren Texten unheimlich angesprochen. Die Geschichten machen nicht nur Spass, man lernt sogar noch etwas dabei.«

Deutschlandfunk Corso

»Zur Hälfte Tagebuch und zur Hälfte Theoriesammelsurium.«

Frankfurter Neue Presse

»Erfrischend ist das, belebend und überraschend. [...] Wir finden nicht, dass Nina Kunz zu viel denkt.«

Radio 3FACH

»Mich machen die Texte definitiv süchtig. Sie schreibt zwar meistens über sich persönlich, behält aber dabei immer das große Ganze im Kopf.«

20 Minuten

»Nina Kunz fängt mit ihren Essays Generationsgefühle ein.«

Südkurier

»Kunz präsentiert Überlegungen einer von Zweifeln und Unbehagen geprägten jungen Generation. Ein Buch zum Nachdenken.«

Zürcher Unterländer

»Die 28-jährige Zürcher Kolumnistin Nina Kunz bringt uns das Lebensgefühl ihrer Generation näher in Form von 27 Tagebucheinträgen.«

Süddeutsche Zeitung

»Die schönsten Stellen in ›Ich denk, ich denk zu viel‹ handeln von einer pointenlosen Suche nach ihrem Vater oder von einem Beziehungsende in Tirana, das in ganz wenigen Sätzen so gekonnt beschrieben wird, dass es einem allein beim Lesen schmerzt.«

SRF Sternstunde Philosophie

»Es gibt das Phänomen, dass das Internet fast in unsere Denkweise eindringt; das beschreibt im Moment ganz klug Nina Kunz, eine Schweizer Schriftstellerin im kleinen Buch Ich denk, ich denk zu viel.«

Badische Zeitung

»Das ist kein Chaos im Kopf, […] sondern es sind klare, durchreflektierte Beschreibungen unserer Gegenwart.«

tz

»Es ist ein ehrliches, uneitles, und ja, feministisches Buch. Eines, das man lesen sollte.«

SRF 1 Buchzeichen

»Gut zugängliche und doch literarische Denkanstösse.«

Focus

»Scharfe Gedankengänge der Schweizer Kolumnistin über New Work, Netz-Fatigue, Feminismus. Zu viel? Nein, bitte mehr!«

Schweiz am Wochenende

»[E]legant wie witzig, selbstironisch und sensibel. Ein Lesegenuss, der das Gedankenkarussell anstösst.«

SWR2 am Morgen

»Nina Kunz hadert, wägt ab und reflektiert. Dabei verfällt sie nicht der bequemen Gefahr, auf einer rein emotionalen Ebene zu bleiben. [...] Ihre Texte sind dabei so gut und leichtfüßig geschrieben, dass sie die rauschende Gegenwart erträglicher machen. Sie zeigen: Da ist jemand, die hat über all das gründlich nachgedacht, was viele bisher nur gefühlt haben.«

WDR3 Mosaik

»Wenn wir die Gedanken, die da in unserem Kopf herumschwirren, nicht unter Kontrolle kriegen. Was dann passiert, darüber hat [...] Nina Kunz ein wunderbares Buch geschrieben.«

OhhhMhhh

»Nina Kunz hat ein großartiges Buch geschrieben. [...]. In beeindruckend leichtfüßigen Kolumnen greift sie Themen unserer Zeit auf. Ganz sanft, ohne Zeigefinger, aber mit viel Gefühl erzählt sie von ihren Gedanken und bringt einen selbst dazu, manches noch mal neu zu denken.«

Elle

»Man findet sich wieder. Fühlt sich verstanden und ist am Ende einfach nur froh, dass sie ihre Gedankenwolken mit uns geteilt hat.«

Züritipp

»Bei der Lektüre [von Nina Kunz‘ Kolumne] habe ich stets das dankbare Gefühl, dass ein jüngerer, noch agilerer Kopf sich für mich Gedanken gemacht hat, die ich dann übernehmen […] und weiterspinnen kann. So wird es auch mit den Buchtexten sein.«

Anschauliches

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