Leute wie wir

Noa Yedlin

Kein Roman über Leute wie wir - sondern über uns

Als Osnat mit ihrem Mann Dror und ihren beiden Töchtern umzieht, ist sie überglücklich: endlich ein eigenes Haus, und in höchstens zehn Jahren ist dies das neue Trendviertel von Tel Aviv. Doch mit den Umzugskartons packt Osnat auch erste Zweifel aus. Wieso gibt der Alte von nebenan die Kuchenplatte nicht zurück? Was macht diese andere Familie eigentlich mit all den Kampfhunden? Und arbeitet Dror wirklich in seinem Zimmer, oder tut er nur so? Osnat muss sich entscheiden, ob es bloß eine neue Alarmanlage braucht oder gleich ein neues Leben.

Format

  • Noa Yedlin – Leute wie wir
    Roman

    Original: Anashim kamonu

    Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 368 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5841-5

    6. April 2021
    23,00 EUR

  • Noa Yedlin – Leute wie wir
    Roman

    Original: Anashim kamonu

    Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
    Ebook
    368 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9460-4

    17,99 EUR

Autorin

Noa Yedlin ist eine israelische Schriftstellerin und Trägerin des Sapir-Preises. Ihre Werke werden regelmäßig verfilmt, zuletzt ihr Roman Stockholm, der 2021 als Unter Freunden stirbt ...

mehr zur Autorin

Presse

Luxemburger Tageblatt Livres

»Ein psychologischer Thriller.«

Studiosus Intern

»Eine sehr lebendig geschriebene, oft lustige, dann wieder tragische Darstellung eines Selbstfindung und eines gesellschaftlichen Integriert-Werdens.«

Stern

»Dieses Buch ist nicht bequem. Aber sehr heilsam.«

Film, Sound & Media

»Noa Yedlin, die in Israel als Bestsellerautorin gilt und deren Werke regelmäßig verfilmt werden, zeigt mit feiner Klinge, wie divergent die Gesellschaft ist.«

Buchkultur

»Bitterböser israelischer Zynismus und Szenen, bei denen unsere inneren Denunzianten Luftsprünge machen.«

Hörzu

»Geniales Psychogramm über ein Mittelschichtspaar in Turbulenzen. Schmerzhaft komisch!«

Deutschlandfunk Kultur

»Dies ist ein gemeines Buch. Es kneift und zwickt und tut weh. Und hört nicht auf, wehzutun. Dabei springt es einem nicht ins Gesicht oder stößt vor den Kopf. Nein, es ist behutsam und feinfühlig und kriecht ganz langsam unter die Haut. Und plötzlich juckt es überall und das hört nicht auf und man weiß nicht wieso.«

SWR2

»Noa Yedlin trifft in Leute wie wir den Zeitgeist. Sie entlarvt im Roman den großen Widerspruch zwischen dem Wunsch nach Individualität, nach Freiheit und der gleichzeitigen Suche nach Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden. Damit hält sie ihrer Leserschaft gekonnt den Spiegel vor. Ihre Stilsicherheit und ihr Witz, der sich auch in der brillanten Übersetzung von Markus Lemke vermittelt, machen den Roman zu einem großen Lesevergnügen.«

rbb Inforadio

»Ein zeitgenössisches Lehrstück weit über die Grenzen von Tel Aviv hinaus. [...] Es geht gar nicht um so viel. Und dabei doch um alles.«