Lob der schlechten Laune

Andrea Gerk

Ohne schlechte Laune wäre das Leben halb so lustig. Die längst überfällige Rehabilitation einer zu Unrecht aus der Mode gekommenen Stimmung

Schlechte Laune ist viel besser als ihr Ruf. Sie ist die Grundtemperatur umtriebiger Schnelldenker, Inspirationsquelle für Künstler und Alltagsphilosophen, geistige Nahrung für Melancholiker und Romantiker. Gäbe es keine schlechte Laune, hätten wir keinen Schopenhauer, keinen Thomas Bernhard, keinen Dagobert Duck und keine Komödien mit Jack Nicholson. Andrea Gerk liefert ein buntes Potpourri aus unterhaltsamen und anregenden Beispielen rund um diese unterschätzte Gemütslage. Sie erkundet die Frage, warum mürrische Helden in Literatur und Film so unterhaltsam sind, fragt Psychologen wo die Grenze zwischen leisem Unmut, wildem Groll und ausgewachsener Cholerik verläuft, spricht mit Philosophen über die produktive Kraft der Übellaunigkeit, sieht professionellen Missmuts-Experten im Hotel bei der Arbeit zu, entdeckt eine Schimpfwortkünstlerin und stellt sich mit Hilfe eines Yoga-Gurus auf den Kopf, um dem Wesen der schlechten Laune auf die Spur zu kommen.

Format

  • Andrea Gerk – Lob der schlechten Laune
    Sachbuch

    Hardcover
    Format: 12,5 x 2,1 cm , 304 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5770-8

    24,00 EUR

  • Andrea Gerk – Lob der schlechten Laune
    Sachbuch

    Ebook
    304 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9371-3

    5. September 2017
    19,99 EUR

Autorin

Andrea Gerk, geboren 1967, arbeitet als Redakteurin, Autorin und Moderatorin für verschiedene ARD-Sender. Sie hat ein Buch über Lesen als Medizin (2015) und zuletzt ...

mehr zur Autorin

Presse

ZEITmagazin

»Andrea Gerk erforscht in ihrem amüsanten Buch, warum es manchmal so gut tut, schlecht gelaunt zu sein.«

SRF 2 kultur

»Das Buch ist ein Füllhorn mit Zitaten und Anekdoten und kann ein Stück weit auch Lebenshilfe sein.«

Sonntagsblick

»Gerk lebt in Berlin, was sie als Expertin für schlechte Laune besonders qualifiziere, meint sie. [...] Der Wohnort hat zu einem erfreulichen Buch geführt, das mit Beispielen aus Literatur und Film voll gespickt ist und zwischen Psychologie und Philosophie hin- und herpendelt.«

radioeins

»Die Journalistin und Autorin Andrea Gerk bricht in ihrem neuen Buch die Lanze für die schlechte Laune und zeigt, was für ein produktives Potenzial manchmal in ihr steckt, welche Schönheit und welch grandioses Unterhaltungspotenzial.«

myself

»Ein detailreiches Plädoyer für das Granzeln und Zicken, das aufs Schönste zeigt: Pessimisten haben mehr vom Leben.«

Deutschlandfunk Kultur

»Im Rahmen ihrer Recherche entdeckte Gerk, wie viele schöne Seiten die schlechte Laune hat: Witzig, unterhaltsam, geistreich seien solche Menschen, von Schopenhauer bis hin zu Donald Duck.«

SR1

»Andrea Gerk liefert viele unterhaltsame und anregende Beispiele rund um diese unterschätzte Gemütslage.« 

Luxemburger Tageblatt

»Eine erhebende Abhandlung über Stimmungsumschwünge bis zu rabenschwarzen Seelenzuständen.«

kulturtipp

»Mit Witz und Schwung geschrieben.«

Bayern 2

»Es ist ein durch und durch lustiges Buch, nicht trotz, sondern weil es auf höchst witzige, ironische Weise aus der schlechten Laune fast eine Art Elixier für ein gelungenes Leben macht.«

Falter

»Gerk hat eine spitze Feder und einen schwungvollen, ironischen Stil, und sie forscht ihrem Thema an vielen Orten nach.«

3sat Buchzeit

»Wenn Sie bessere Laune haben wollen und wissen wollen, warum man schlechte Laune hat, warum es manchmal nicht gut ist schlechte Laune zu haben, aber manchmal genau richtig - Lesen!«

Deutschlandfunk Büchermarkt

»Andrea Gerk hat damit die dialektische Meisterleistung vollbracht ein Plädoyer für die schlechte Laune zu schreiben, das beinahe zwangsläufig gute Laune erzeugt.«

Freie Presse

»Andrea Gerks Buch ist ein Loblied auf die schlechte Laune. Die Quellen dafür sind opulent, und gut lesbar ist ihre unterhaltsame Hommage auch.«

annabelle

»Andrea Gerk erkundet unterhaltsam und gut gelaunt die schillernden Seiten dieser unterschätzten Gemütslage.«

Falter

»Gerk hat eine spitze Feder und einen schwungvollen, ironischen Stil.«

WAZ

»Selten hat miese Laune mehr Lesefreude bereitet.«

WDR

»Man kann aus schlechter Laune ziemliche Funken schlagen.«

BR

»Ein schönes Buch, ein kluges Buch!«

MDR Kultur

»Das Buch ist eigentlich vieles: eine Recherche, eine Kulturgeschichte, eine Alltagsgeschichte und alles in allem eine herrlich-hemmungslose Hommage an die schlechte Stimmung.«