Schöne Seelen

Schöne Seelen

Philipp Tingler

Ein bitterböses Porträt der vom Leben Gestreichelten und dennoch Nimmersatten. Ein sarkastischer Blick in jene Kreise der Gesellschaft, wo Schein und Einbildung so real sind wie Botox-Spritzen und Diätpillen. Und wo man nichts mehr fürchtet als Peinlichkeit.

»Ich bin aufgewachsen in einer Sphäre, wo man nicht mal dann sagt, was man denkt, wenn das Haus in Flammen steht«, erklärt Lauren ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Oskar Canow. Denn Oskar will eine Therapie machen, für seinen Freund Viktor. Dort soll er stellvertretend dessen Eheprobleme vorbringen – und das in einem gesellschaftlichen Milieu, wo man nichts mehr fürchtet als Peinlichkeit, wo Schein und Einbildung so real sind wie Botox-Spritzen und Diätpillen, wo Partygeschwätz das Leben ersetzt und der Psychotherapeut kleine Aufwallungen des Gemüts zu glätten hat wie der Schönheitschirurg die Haut. »Es gibt einfach keine Version dieses Szenarios, die nicht katastrophal endet« – so bewertet Lauren Oskars Plan. Und sie hat recht. Oder doch nicht?

Format

  • Philipp Tingler – Schöne Seelen
    Roman

    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5723-4

    22,00 EUR

  • Philipp Tingler – Schöne Seelen
    Roman

    Taschenbuch
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5959-7

    13,00 EUR

  • Philipp Tingler – Schöne Seelen
    Roman

    Ebook
    336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9315-7

    12,99 EUR

Autor

Philipp Tingler, geboren in Berlin (West), ist mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller und hat bei Kein & Aber u. a. die Romane Fischtal und Doktor Phil veröffentlicht ...

mehr zum Autor

Presse

Brigitte

»Das liest sich in etwa so, als ob eine Kreuzung aus Truman Capote und Thomas Mann sich bei Freud auf die Designercouch gelegt hätte.«

WDR5

»In Schöne Seelen erzählt Philipp Tingler in rasant-witzigem Tempo von Selbstbetrug, Geltungsgier und überraschenden Erkenntnissen, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind.«

Berner Zeitung

»Philipp Tingler eröffnet seinen neuen Roman über die Schönen und Reichen […] mit der wahrscheinlich witzigsten Sterbeszene der Literaturgeschichte.«

ELLE

»Mit spitzer Feder und gnadenloser Beobachtungsgabe seziert der Autor und Philosoph die bessere Züricher Gesellschaft. Bitterböse, schön absurd, ziemlich witzig, aber keineswegs oberflächlich.«

Elke Heidenreich

»Ein brillant-komischer, hochgescheiter Gesellschaftsroman über leere Herzen und hohle Phrasen und das ganze Elend dahinter. Gruselig schön!«

Uwe Wittstock, FOCUS

»Ich kenne keinen anderen deutschen Autor, der das Gala-Milieu der Reichen, Botox-Schönen und Prada-Berühmten so kenntnisreich und komisch zu verhöhnen versteht wie Philipp Tingler.«

Anschauliches