Siegerin

Yishai Sarid

»Was soll Literatur denn noch leisten?« Kurier

Wie lernt man zu töten, ohne daran zu zerbrechen? Als Psychologin berät Abigail seit Jahren erfolgreich das israelische Militär, wie es Soldaten besser auf Einsätze vorbereitet. Doch dann wird ihr einziger Sohn Schauli einberufen, und sie muss sich entscheiden: Was wiegt schwerer, das Wohl ihres Landes oder das ihres Kindes?

Format

  • Yishai Sarid – Siegerin
    Roman, Roman Internationale Literatur

    Original: Menatzachat

    Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 240 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5840-8

    16. Februar 2021
    22,00 EUR

  • Yishai Sarid – Siegerin
    Roman, Roman Internationale Literatur

    Original: Menatzachat

    Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
    Taschenbuch
    240 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-6150-7

    13. September 2022
    14,00 EUR

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  • Yishai Sarid – Siegerin
    Roman, Roman Internationale Literatur

    Original: Menatzachat

    Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
    Ebook
    208 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9457-4

    17,99 EUR

Autor

Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren, wo er bis heute lebt. Nachdem er als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee tätig war, studierte ...

mehr zum Autor

Presse

Tachles

»Auf psychologisch subtile Weise zieht Sarid, der in Tel Aviv lebt und als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee tätig war, die Leser in seinen Bann.«

Radio Shalom

»Dieses Buch muss man lesen, denn es verherrlicht nicht das Töten, sondern stellt es uns mit seinen Konsequenzen dar.«

Münchner Feuilleton

»Der Nachfolgeroman Siegerin seines fulminanten Vorgängerwerkes Monster ist um einiges undurchdringlicher und rätselhafter geraten. Sarid ist kein Vertreter einer ›engagierten Literatur‹, die sich ihres moralischen Standpunktes gewiss ist. Und so besteht sein großes schriftstellerisches Vermögen gerade darin, auch bei seinen Lesern vermeintlich felsenfeste Überzeugungen systematisch ins Wanken zu bringen. «

Sabine Rückert

»Ein Autor, den ich ganz toll finde.«

Der Tagesspiegel

»Die israelische Tragödie hat enorm viele Facetten, und Sarid versteht es […], diese vielen Facetten in seinem Roman genauso wie in Monster kühl zu analysieren und faszinierend aufzufächern.«

Buchkultur

»Einmal mehr durchleuchtet Sarid mutig und gekonnt die israelische Identität mit unangenehmen Moralfragen.«

Wina

»Vor heißen Eisen schreckt der israelische Erfolgsautor nicht zurück. [...] so wendet er sich mit seinem jüngsten Roman nun einem innermilitärischen Problem zu. Und wie immer lässt Sarid seine Protagonisten in der von ihm gewählten Versuchsanordnung in moralische Zweifel über ihr Tun geraten, bringt ihr scheinbar sicheres Weltbild gehörig ins Wanken.«

Nürnberger Zeitung

»Dieser Roman schillert humanistisch, was seine klare, harte Erzählhaltung auf den ersten Blick gar nicht vermuten lässt.«

BRF1

»Der israelische Bestseller über eine zielstrebige, leidenschaftliche Frau, deren Familien- und Liebesleben im Schatten des Tötens stattfindet.«

Literarische Welt

»Porträt einer Gesellschaft, die immer wieder neu lernen muss, mit dem Ernstfall zu leben.«

SWR2

»Dieser außerordentliche Roman provoziert – und überzeugt durch seine präzise und intelligente Erzählkunst.«

rbb Kultur

»Ein außergewöhnlicher Roman.«

Thea Dorn, ZDF Literarisches Quartett

»Das hat eine archaische Wucht, wie ich es ganz selten in einem zeitgenössischen Roman gelesen habe.«

Luzerner Zeitung

»[...] konfrontiert einen in der Machart eines höchst spannend und brillant geschriebenen Polit-Thrillers auf drastische Weise mit dem Phänomen des Militarismus als einer schrecklichen todbringenden Krankheit, wie sie weltweit hunderttausendfach verbreitet ist, immer wieder neu entfacht wird und zynischen Machthabern und Strategen nach wie vor erlaubt, Unglück und Schrecken über die Menschheit zu bringen.«

FAZ Literaturbeilage

»Siegerin ist ein bitterer Roman mit einer radikalen Hauptfigur, das macht sein Faszinosum aus. Während der Roman Monster die Frage verhandelte, wie man mit Erinnerung umgehen darf und wie Wissen und Erinnerung sich zueinander verhalten, fragt Siegerin nach den Kosten, die ein Land bereit ist, für Freiheit und Sicherheit zu bezahlen.«

Die Weltwoche

»Sarid, der in der israelischen Armee gedient hat und kein naiver Pazifist ist, zeigt die zerstörerische Wucht des Kriegs nicht am Elend des feindlichen Gegenübers.«

Vorhang auf

»In klaren, geradlinigen Sätzen erzählt Sarid, der selbst Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee war, eine Geschichte über die Moral des Tötens und führt uns vor Augen, wozu Menschen fähig sind. Nicht nur, wenn sie müssen.«

Bayern 2 Diwan

»Yishai Sarid untersucht in seinen Romanen die extremen Spannungen von Biografien in Israel.«

Deutschlandfunk Kultur Lesart

»Der israelische Schriftsteller Yishai Sarid zeichnet [die Hauptfigur Abigail] in seinem Roman Siegerin als eine hochintelligente, empathische Frau, dazu liebende Mutter und zugewandte Freundin, aber zugleich auch eine „eiserne Lady“, die beinhart ihr ganzes Können der „Stärke“ widmet.«

SWR2 Lesenswert

»Siegerin ist eine mitreißende Geschichte über Moral, Schmerz und qualvolle Verantwortung.«

Süddeutsche Zeitung

»Juristen sind es gewohnt, Fragen von Recht und Legitimität kasuistisch zu erörtern. In ihren Fallgeschichten müssen sich die Rechtsnormen auch dann der Lebenswirklichkeit stellen, wenn es sich um konstruierte Fälle handelt. In der Umsicht, mit der Sarid sein literarisches Werk aufbaut, ist diese Schulung spürbar.«

Lünebuch

»Was passiert, wenn zwei so gegensätzliche Welten wie die zivile und die militärische aufeinandertreffen? Eindrücklich führt der Autor seine Leser:innen an genau diese Schnittstelle – und schafft ein vielschichtiges, aufwühlendes, grandios komponiertes Drama.«

Kurier

»Mehr geht nicht […]: Siegerin macht traurig, Siegerin macht wütend. Siegerin lehrt kritisches Denken, damit der Panzer aufbricht. Was soll Literatur denn noch leisten?«

ORF ZiB

»Auch […] Yishai Sarid diente sechs Jahre lang als Nachrichtenoffizier bei der israelischen Armee. In seinem neuen Roman gewährt er einen umfangreichen Einblick in diese Lebenswelt.«

Weser-Kurier

»Abigail ist eine Frau, die von der Idee der Verteidigung besessen, ihr geradezu erotisch verfallen ist. Das beschreibt Sarid in seinem von ständigen Rückblenden durchzogenen, sehr szenisch angelegten Roman nicht nur im übertragenen Sinn und mit feiner Ironie.«

Brigitte

»Yishai Sarid erzählt von einer widersprüchlichen, komplizierten Frau. Sein Roman Siegerin gibt einen faszinierenden Einblick in eine Welt, in der der Krieg erschreckend allgegenwärtig ist.«

Deutsche Welle

»Yishai Sarids neuer Roman Siegerin dringt tief in die Psyche von Soldatinnen und Soldaten ein und damit in die Psyche der israelischen Gesellschaft.«

Nordwest-Zeitung

»Sarid scheut sich nicht, den Finger in die wunden Punkte der Gesellschaft zu legen und Tabus zu brechen.«

Abendzeitung München

»Yishai Sarids große Leistung besteht unter anderem darin, nicht klar Stellung zu beziehen. Er führt seine Leser in zwei gegensätzliche Welten, die zivile und die militärische, und in beiden gelten andere moralische Grundsätze, die nachvollziehbar sind. Was passiert, wenn sie kollidieren? Ein vielschichtiges, aufwühlendes Drama, gekleidet in kurze sanfte Sätze.«

Anschauliches