Unverschämtes Glück

Jamel Brinkley

»Das beste Debüt des Jahres.« Kirkus Reviews

Zwei Studenten erscheinen auf einer Party, um dort Frauen zu treffen, werden aber mit der unangenehmen Wahrheit ihrer eigentlichen Wünsche konfrontiert. Ein kleiner Junge, dessen Vater vermisst wird, verbringt in rasender Wut über einen schlechten Haarschnitt die Nacht auf den Straßen von Brooklyn. Und bei einer Capoeira-Veranstaltung kämpfen zwei Brüder mit ihrer schmerzhaften Familiengeschichte. Mit scharfem Blick fängt Jamel Brinkley das Innenleben von Menschen ein, die Momente des Glücks und familiäre Geborgenheit suchen und dabei die Wucht des echten Lebens zu spüren bekommen.

Format

  • Jamel Brinkley – Unverschämtes Glück
    Erzählungen

    Original: A Lucky Man

    Aus dem Englischen von Uda Strätling
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5816-3

    13. August 2019
    22,00 EUR

  • Jamel Brinkley – Unverschämtes Glück
    Erzählungen

    Original: A Lucky Man

    Aus dem Englischen von Uda Strätling
    Ebook
    336 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9430-7

    17,99 EUR

Autor

Jamel Brinkleys Kurzgeschichten erschienen u. a. in The Best American Short Stories 2018, A Public Space und Tin House. Jamel Brinkley ist Absolvent des Iowa ...

mehr zum Autor

Presse

Lesen

»In seinem gelungenen Debüt Unverschämtes Glück erzählt der New Yorker Autor Jamel Brinkley von schwarzer Identität und der Suche nach Zugehörigkeit. Eintauchen lohnt sich!«

Kulturaustausch

»Jamel Brinkley gelingt es, jedem seiner neun orientierungslosen, übergriffigen oder sinnsuchenden Protagonisten sehr nahe zu kommen, ohne sie zu entblößen. (...) Kurzgeschichten, aus denen man gar nicht mehr auftauchen möchte.«

Nido

»Eindringliche Erzählungen über Sehnsucht und Intimität.«

TV Star

»Äußerst lebensnah und feinfühlig.«

Musikexpress

»Brinkley ist ein Meister darin, scheinbar normale Verhaltensmuster kippen zu lassen, Momente so anschaulich zu schildern, dass damit verbundene Beklemmungen sofort greifbar sind. Er zieht den Bogen aber weiter, berichtet von Freundschaften, von (meist dysfunktionalen) Familien und davon, wie sie uns prägen.«

SonntagsBlick

»Das Glück ist flüchtig. Doch wer dieses Buch liest, hält es für einen Moment in den Händen.«

FluxFM

»Berührende, eindringliche Kurzgeschichten. Brinkley schafft es, die beschriebenen Figuren und Situationen greifbar werden zu lassen. Seine virtuose Sprache nutzt er nicht, um sich dahinter zu verstecken, sondern um sie je nach Zusammenhang stimmig klingen zu lassen.«

Tagesspiegel

»In der Tat ist dem jungen Amerikaner mit seinem Debüt ein Kurzgeschichtenband gelungen, der Außergewöhnliches leistet: In souveräner und bunter Sprachmelodie, aber ohne jeden verbalen Tand, lotst er den Leser durch die Biografien seiner Protagonisten.«

Tagesspiegel

»Was Brinkley dabei neben der Suche nach so etwas wie einer gemeinsamen Identität schwarzer Amerikaner am meisten umtreibt, ist die Frage danach, wie sich diese Identität mit Männlichkeit kreuzt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Was kann es heißen, ein Mann zu sein? Antwort geben die Kurzgeschichten, die der amerikanische Autor Jamel Brinkley unter dem Titel Unverschämtes Glück publiziert hat.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Freiheit, ein Mann zu sein, der ein Warum gelten lässt und nicht auf ein machtvolles Ja aus ist. Wie, ob einer dazu kommt, das liegt am Grund all dieser Geschichten, die Jamel Brinkley uns erzählt.«

Heilbronner Stimme

»Unverschämt gute Erzählungen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Was kann es heißen, ein Mann zu sein? Antwort geben die Kurzgeschichten, die der amerikanische Autor Jamel Brinkley jetzt unter dem Titel „Unverschämtes Glück“ publiziert hat.«

Hamburger Abendblatt

»Einerseits möchte man nach den meist etwa 30 Seiten noch viel mehr erfahren, andererseits bringt Brinkley jede Geschichte zu einem emotionalen Abschluss. Großartig!«

Kleine Zeitung

»Jamel Brinkleys Ton ist gelassen, aber ungeheuer eindringlich. Seine Storys haben einen vordergründig leichtfüßigen Flow, doch das Leben tritt auch diesen Figuren häufig auf die Zehen.«

Badische Zeitung

»Brinkley kann vermitteln, dass Lügen manchmal Zärtlichkeiten sind, um Alter und Einsamkeit zu mildern - und so schreiben, als würde er aus den Resten einer Silvesterfeier bizarre Objekte basteln.«

Süddeutsche Zeitung

»Feinsinnige, absolut zeitgenössische und zugleich geschichtsbewusste Storys, die von Uda Strätling nuancenreich ins Deutsche gebracht wurden.«

Süddeutsche Zeitung

»Ein ziemlich aufregenden Buch, weil darin die Form der klassischen Short Story meisterlich genutzt wird,um vom gegenwärtigen Leben junger schwarzer Männer in den großen Städten der USA zu erzählen.«

Münchner Feuilleton

»Tatsächlich durchleuchtet Brinkley die seelischen Empfindungen seiner Figuren in einem recht geschlossenen Kosmos – und schöpft genau daraus seine poetische Kraft.«

Luzerner Zeitung

»Jamel Brinkley baut die Klischees nur auf, um sie mit einer Subtilität zu unterlaufen, die Leserinnen und Leser mit ihrem eigenen, klischierten Denken konfrontiert.«

NDR Kultur

»Brinkley findet für die Figuren immer die passende Sprache: Er verschluckt mit dem Erwachsenen Gefühle, treibt dem 17-Jährigen das Stürmische, Überdrehte in den Satzbau, scheut kein Pathos, keine Drastik, wenn der Charakter es fordert.«

SPIEGEL ONLINE

»Die Charaktere und Beziehungen untereinander sind so miteinander verwoben, dass sie nicht in gerader Richtung laufen. Sie sind so vielschichtig, dass sie zu verschwimmen scheinen, wenn sie nebeneinanderstehen. Jede Geschichte hat ihren eigenen Dreh, ihre eigene Sehnsucht. Die Figuren wirken echt. Authentisch.«

Münchner Merkur

»Ungeschminkt serviert der US-Autor Bilder von Wut, Verletzlichkeit und Ungerechtigkeit. Das prägt sich ein.«

Mit Vergnügen

»Das Buch regt einen zum Nachdenken an, was es eigentlich bedeutet in der heutigen Zeit als Mann durch die Welt zu gehen.«

NZZ Bücher am Sonntag

»So komplex und spannend kann Literatur sein.«

Die Presse

»Jamel Brinkley spielt verschmitzt, souverän, selbstironisch mit Klischees, treibt sie hoch, würgt sie in einer schnellen Wende ab, und plötzlich ist von etwas ganz anderem die Rede, einem ganz anderen Blick. Brinkley kostet die selbstverständliche Ballung des Unterschiedlichen aus und konzentriert sie in seinem ureigenen Blick.«

Sounds and Books

»Großes Erzählkino! (Das) gilt für das komplette im Original als A Lucky Man erschienene Debüt. Allen darin enthaltenen Geschichten wohnt eine Zärtlichkeit und Hoffnung inne, die mal mehr, mal weniger offensichtlich, mal mehr, mal weniger begründet, mal mehr, mal weniger präsent, aber stets da ist.«