Wo der Wolf lauert

Wo der Wolf lauert

Ayelet Gundar-Goshen

Ein psychologisch raffinierter Roman über die langen Schatten unserer Herkunft und darüber, dass uns oft die Menschen das größte Rätsel bleiben, die wir am besten zu kennen glauben: unsere Kinder.

Lilach Schuster hat alles: ein Haus mit Pool im Herzen des Silicon Valley, einen erfolgreichen Ehemann und das Gefühl, angekommen zu sein in einem Land, in dem man sich nicht in ständiger Gefahr wähnen muss wie in ihrer Heimat Israel. Doch dann stirbt auf einer Party ein Mitschüler ihres Sohnes Adam. Je mehr Lilach über die Umstände des Todes erfährt, desto größer wird ihr Unbehagen: Ist es möglich, dass Adam irgendwie damit in Verbindung steht?

Format

  • Ayelet Gundar-Goshen – Wo der Wolf lauert
    Original: Relocation

    Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 352 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5849-1

    13. Juli 2021
    25,00 EUR

  • Ayelet Gundar-Goshen – Wo der Wolf lauert
    Original: Relocation

    Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
    Ebook
    352 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9478-9

    13. Juli 2021
    19,99 EUR

Leseprobe

1

Ich sehe im Geist diese winzigen Fingerchen, die eines Neugeborenen, und versuche zu begreifen, wie sie zu den Fingern eines Mörders heranwachsen konnten. Der tote Junge heißt Jamal Jones. Auf dem Bild in der Zeitung sind seine Augen samtschwarz. Mein Junge heißt Adam Schuster. Seine Augen sind blau wie das Meer von Tel Aviv. Es heißt, er habe ihn umgebracht. Aber das stimmt nicht.

2

Ich heiße nicht Lila. Die Amerikaner haben Mühe, Lilach zu sagen, deshalb nennen mich hier alle Lila. Aber ich heiße nicht Lila. Mit Michael ist es leicht. Sie sprechen seinen Namen einfach Maikel aus. Er korrigiert sie nie. Das wäre unhöflich. Und während ich mich immer mit »Lilach« vorstelle und die neue Bekanntschaft vom Zweifel profitieren lasse, ob sie mich in Lila verwandelt – was ich zwar ohne Protest hinnehme, aber nicht unterstütze –, sagt Michael »Maikel«. Er behauptet, das sei egal, beinahe dasselbe. Doch in meiner Fantasie hat, als sie ihn viereinhalb Monate nach Jamals Tod an den Polygrafen anschlossen und nach seinem Vornamen fragten, bei der Antwort »Maikel« die Nadel gezittert. Wenn wir miteinander schlafen, nenne ich ihn Michael. Einmal habe ich ihn Maikel genannt, und das fühlte sich an, wie mit einem anderen zu schlafen. Als Adam geboren wurde, bekam er einen neutralen Namen. Einen, der auf Hebräisch und Englisch funktioniert. Einen Namen, der den Amerikanern durch die Kehle rinnt wie guter kalifornischer Wein, ihnen nicht im Hals stecken bleibt wie Lilach und Michael, die gleich beim ersten Hören signalisieren: nicht von hier. Wir haben ein Kind in den USA großgezogen. Haben seine israelische Identität im Schrank verstaut, zusammen mit den Fußballpokalen, die Michael vom Gymnasium aufbewahrt – zur Erinnerung, nicht weil sie irgendeinen Nutzen hätten. Wir haben ein amerikanisches Kind großgezogen, das mit amerikanischen Kindern in die Highschool geht, und jetzt soll es ein anderes amerikanisches Kind umgebracht haben.

3

Jamal Jones. Dein Gesicht sieht gutmütig aus, aber deine Größe wirkt bedrohlich. Deine Schultern sind breit, der - maßen breit, dass sie dich womöglich selbst überrascht. Vielleicht ist es schnell gekommen, ein sommerlicher Wachstumsschub, bei dem du dich, ohne Vorwarnung, von einem schmalen, kleinen Jungen zu einem großen, breiten Teenie entwickelt hast. Aber das Gesicht hat das Tempo nicht mithalten können, der Körper ist in die Länge und Breite gewachsen, doch die Augen sind noch die eines Kindes – genauso wie die Lippen, ohne den geringsten Bartansatz, ein bisschen vorgeschoben, kindlich süß irgendwie. Nachts auf der Straße hätte ich Angst vor dir gehabt. Hätte nicht innegehalten, um in deine Augen zu schauen, die mir jetzt, auf dem Zeitungsfoto, gütig und sympathisch vorkommen. Wahrscheinlich wäre ich einen Schritt schneller gegangen. Hätte die Hand in die Tasche gesteckt, um mich zu vergewissern, dass das Telefon da ist, für alle Fälle. Ich wäre auf die besser beleuchtete Straßenseite gewechselt und hätte abgewartet, bis du – ein breitschultriger Schwarzer – um die nächste Ecke verschwunden wärst. Und hätte ich Adam dabeigehabt, wäre ich doppelt nervös gewesen. Nicht nur eine Frau auf der Straße und ein schwarzer Mann hinter ihr, sondern eine Frau mit einem Kind, das beschützt werden muss. Dass ihr im gleichen Alter wart, spielt keine Rolle. Du warst ein Mann, Jamal, und Adam ist ein Kind. Klein und schmächtig und die Schultern ein bisschen hängend, wie ein Vogeljunges, das noch nicht flügge ist. Und deshalb verstehe ich es nicht. Dein Foto in der Zeitung. Die gutmütigen Augen. Die breiten Schultern. Kaum vorstellbar, dass ich die ganze Zeit Angst vor dir hatte, wo du vielleicht Angst vor mir hättest haben sollen, vor dem, was ich hatte gebären können. Jetzt habe ich ständig Angst, Jamal. Angst vor allem. Damals habe ich mich noch nicht so viel gefürchtet, nur selten mal. Ich erinnere mich: Jeden Abend zogen wir drei die Hausschuhe aus, stellten sie auf den Parkettboden und gingen schlafen. Im Doppelbett las ich am Smartphone Nachrichten aus Israel, bis Michael »Es ist schon spät« sagte und per Knopfdruck die Läden runterließ. Jenseits der Läden lag das Grundstück, das zum Haus gehört, und dahinter eine ruhige, grüne Weite, die an eine ruhige, grüne Avenue reichte, in einer der ruhigsten, grünsten und sichersten Städte der Vereinigten Staaten von Amerika.

4

Am Abend des jüdischen Neujahrsfestes betrat ein Mann mit einer Machete eine Reformsynagoge in einer der ruhigsten, grünsten und sichersten Städte der Vereinigten Staaten. In der Synagoge befanden sich zweihundertzwanzig Betende und fünfzehn Angestellte der Cateringfirma. Im Gemeindesaal, der sonst für Bar-Mizwa-Feiern diente, standen weiß eingedeckte Tische für den Neujahrs-Kiddusch. An den Wänden reihten sich Hochstühle für Kleinkinder, denn zu den regulären Betern dieser Synagoge, die zumeist das Rentenalter erreicht hatten, gesellten sich an den Hohen Feiertagen auch deren Kinder, Enkel und Urenkel. Der Gottesdienst im oberen Stockwerk war gerade zu Ende, und die Besucher strömten die Treppe herab. Unten im Gemeindesaal trugen die Angestellten Schalen mit Äpfeln und Gläser mit israelischem Honig auf. In den Nachrichten hieß es später, sie hätten noch Glück gehabt: Der Attentäter in der Synagoge von Pittsburgh war mit einem halb automatischen Gewehr bewaffnet gewesen und hatte elf Betende erschossen, bevor er festgenommen wurde. Hier in Palo Alto waren vier Frauen verletzt und nur eine getötet worden. Ich verstand, was sie in den Nachrichten meinten, wusste jedoch, dass die Eltern von Leah Weinstein es gewiss nicht als Glück empfanden. Ihre Tochter hatte an der Tür gestanden, als der Kerl mit der Machete hineingestürmt war. Im Fernsehen wirkte sie jünger als ihre neunzehn Lebensjahre. Vielleicht wegen des Make-ups. Sie hatte ein rundes Gesicht mit sanften, braunen Augen, und das Make-up machte sie nicht etwa älter, sondern unterstrich noch ihre jugendliche Ungeübtheit. Auf Fotos, die kurz vor dem Anschlag aufgenommen worden waren, stand sie im weißen Festkleid am Eingang der Synagoge. Sie hatte die Arme um den Leib geschlungen, wie jemand, der sich eigentlich nicht gern fotografieren lässt, es jedoch hinnimmt, weil die Familie es wünscht. Ein wohlerzogenes Kind. Aber als jener Mann mit der Machete in die Synagoge rannte, verhielt sich Leah Weinstein nicht wie ein Kind. Sie drängte ihre Großmutter nach hinten und sprang vor sie, und das war das Letzte, was sie tat. In den Tagen nach dem Anschlag sah ich mir das Video mehrmals an. Die mollige junge Frau im weißen Kleid steht am Eingang, neben ihren Großeltern. Im Hintergrund singt der Synagogenchor ein Potpourri von Festtagsliedern. Es ist schwer, den genauen Moment zu erfassen, wo das fröhliche Singen und Plaudern in Schreckensschreie umschlägt. Zuerst hört man Geräusche von draußen, kann aber noch nichts sagen, denn es ist Mädchenkreischen, und manchmal lässt sich zwischen Lachen und Schrecken schwer unterscheiden. Doch schlagartig ist jeder Irrtum ausgeschlossen: Das Lächeln schwindet von den Gesichtern, Menschen suchen Deckung. Der Mann mit dem Kapuzenpulli stürmt herein, und alle fliehen vor ihm, rennen einander um, außer Leah Weinstein, die, statt die Flucht zu ergreifen, ihre Großmutter nach hinten stößt, und vielleicht hat dieses abweichende Verhalten die Aufmerksamkeit des Mannes auf sie gelenkt. In dem Video beugt er sich einen Moment über sie, nur ganz kurz, und läuft dann mit gezücktem Messer in den Synagogenraum weiter. Der Gottesdienstbesucher, der das alles von der Galerie gefilmt hatte, war dem Attentäter mit der Kamera gefolgt, und deshalb sah man nicht, was mit Leah in den folgenden Sekunden geschah, hörte aber die Schreie ihrer Großeltern und auch die eines kleinen Kindes neben ihnen, das Leah gar nicht gekannt hatte, das junge Mädchen in Weiß aber blutüberströmt zusammenbrechen sah. Als die Notfallsanitäter ankamen, hatte Leah schon so viel Blut verloren, dass sie ihr nicht mehr helfen konnten. Wir waren zu Hause, als von dem Anschlag berichtet wurde. Ich weiß noch, wo jeder von uns gestanden hat: Michael draußen am Grill, mit seinem Bruder Assi, der gerade erst mit Yael und den Zwillingen aus Israel auf Besuch gekommen war, Adam hinten am Pool, mit Tamir und Aviv, Yael und ich in der Küche, bei dem Versuch, einen verunglückten Honigkuchen zu retten. Plötzlich kam Michael mit dem Telefon vom Garten herein und e, »Es hat einen Anschlag gegeben«, und als Yael besorgt fragte, »Wo? In Haifa? In Tel Aviv?«, schüttelte er den Kopf und sagte: »Nicht in Israel, hier.«

Autorin

Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ...

mehr zur Autorin

Presse

Bremer Nachrichten

»Sehr klug, extrem spannend und raffiniert erzählt.«

Myself

»Psychologisch raffiniert und politisch hochaktuell.«

Südwest Presse

»Ein neuer, großartiger Roman der Erfolgsautorin.«

Woman

»Ein politischer Psychothriller!«

Nordbayern

»Ayelet Gundar-Goshen ist eine Meisterin des subtilen Horrors – das beweist die Israelin auch in ihrem neuen Roman.«

ORF2

»Wo der Wolf lauert ist ein packend erzählter Psychothriller, der sich einfachen Wahrheiten verwehrt und zu den schmerzhaftesten Fragen zwischenmenschlicher Beziehungen vordringt.«

ZEIT Online

»Ayelet Gundar-Goshen gehört zu den profiliertesten Stimmen in der jungen israelischen Literatur.«

Tages-Anzeiger

»Ayelet Gundar-Goshen dringt feinsinnig ans Innerste der Figuren und überzeugt mit szenisch-atemloser Dramaturgie. Das macht sie zu einer der bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart.«

Deutschlandfunk Kultur Lesart

»Ein Familien-Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legt.«

Deutsche Welle

»In all ihren Romanen führt die Schriftstellerin ihre Leser an Orte der menschlichen Psyche, an denen es schmerzt.«

Emotion

»Spannend und aufwühlend zugleich!«

WDR4 Elke Heidenreich

»Ein psychologisch fein erzählter, hoch spannender Roman!«

Weser Kurier

»Die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen hat ihren neuen Roman Wo der Wolf lauert als höchst spannende Mischung aus Psycho-Thriller und Familiengeschichte angelegt.«

NDR Kultur

»Wieder ist Ayelet Gundar-Goshen ein grandioser Roman geglückt.«

Kleine Zeitung

»Der Roman entwickelt sich zu einem packenden Wirtschaftsthriller, der bis zum Schluss spannend bleibt.«

Altmühl-Bote

»Kaum glaubt man, auf der richtigen Spur zu sein, nimmt der Roman wieder unerwartete Wendungen und hält einen bis zur letzten Seite in Atem. Großartig.«

Deutschlandfunk Büchermarkt

»In dem Roman steckt eine Auseinandersetzung mit zwei großen Diskursen unserer Zeit: Antisemitismus und Black Lives Matter. Es gelingt der Autorin das aufzubereiten, ohne politisch korrekt daherzukommen. Es bleibt Platz für Grautöne.«

Jüdische Allgemeine

»Souverän verbindet die Autorin Motive, sät Misstrauen. Mit psychologischer Raffinesse schafft sie eine Atmospäre der Unsicherheit, zeigt die Doppelgesichtigkeit ihrer Figuren.«

FAZ

»Vordergründig geht es in dem Roman um Antisemitismus und Rassismus, aber auch um eine Mutter-Sohn-Beziehung. Die Brisanz lauert jedoch wolfsgleich im Subtext, der ein mutiges und kraftvolles Plädoyer birgt für eine Wahrnehmung, die sich mit primitiven Schablonen nicht begnügt, sondern sich der Komplexität eines Problems stellt.«

Abendzeitung München

»Die Stärke ihres Buches liegt in der ambivalenten Darstellung aller Beteiligten. Und in der differenzierten Beschreibung der Wandlung, die Lilach mit zunehmender Erkenntnis durchmacht.«

Die Presse

»Wo der Wolf lauert ist perfekt gebaut. Da knirscht nichts, da splittert nichts, da ist nichts schief, und es fügt sich eins in andere [...].«

Kurier

»Es war ein Fehler, Ayelet Gundar-Goshen aus Tel Aviv bisher nicht gelesen zu haben.«

Stern

»Ayelet Gundar-Goshen lotet in Wo der Wolf lauert nach ihrem Erfolg Löwen wecken einmal mehr die Grenzen des Denkbaren aus.«

Deutschlandfunk Kultur Lesart

»Eine großartige Autorin, die es versteht, Dinge in der Schwebe zu halten.«

3sat Kulturzeit

»Es sind die Tabus, die blinden Flecken und Lügen, die Ayelet Gundar-Goshen interessieren.«

maxima

»Ein berührendes Familiendrama und zugleich ein toller Wirtschaftsspionage-Krimi, der bis zum Schluss spannend bleibt.«

maxima

»Ein berührendes Familiendrama und zugleich ein toller Wirtschaftsspionage-Krimi, der bis zum Schluss spannend bleibt.«

NDR Kultur Gemischtes Doppel

»Das Spannende ist, wie sie die Stimmung in den USA einfängt und beschreibt.«

WDR 3 Mosaik

»Ayelet Gundar-Goshen erzählt eine Familiengeschichte packend wie einen Krimi. Mit psychologischem Geschick entlarvt sie, wie Vorurteile und Ängste unser Denken beeinflussen und sich niemand ganz frei davon machen kann, egal, wie gebildet und klug er ist.«

Bayern 2 Diwan

»Ayelet Gundar-Goshens Roman trifft mitten ins Zentrum gegenwärtiger gesellschaftlicher Debatten um strukturellen Rassismus [...]. Nicht diskurslastig überladen, sondern psychologisch unterfüttert zeichnet Wo der Wolf lauert soziale Verwerfungen in den Gefühlen und Gedankengängen der Figuren nach. Das macht den Roman wunderbar leicht lesbar, obwohl er alles andere als leichte Kost ist, und hebt ihn weit über banale Unterhaltungslektüre hinaus.«

Bremervörder Zeitung

»Ayelet Gundar-Goshens Eltern-Kind-Drama Wo der Wolf lauert entwickelt sich zu einem packenden Thriller.«

Kölner Stadtanzeiger

»Mit ungeheurer Rasanz verwandelt Ayelet Gundar-Goshen ihre Familiengeschichte in eine Gesellschaftstragödie mit durchaus komödiantischen Zügen, in der es um Vorurteile und Rassismus, Schuld und Verantwortung geht.«

tagesanzeiger.ch

»Ayelet Gundar-Goshen dringt feinsinnig ins Innerste der Figuren und überzeugt mit szenisch-atemloser Dramaturgie.«

Sabine Gartmann, Buchhandulung die schatulle

»Das was mich so fasziniert hat an dem Buch, ist, dass es so ungeheuer differenziert ist, einem eine ganz andere Realität nahebringt und es um die großen Themen geht: Antisemitismus, aber auch Rassismus und das ganze in einer Dringlichkeit, das man sofort drin ist in dem Buch und kaum wieder aufhören kann.«

ElbeWeser

»Sensibel und bedächtig zeichnet die Autorin ihre Figuren, und es fällt zusehends schwer, sich dem Sog des brisant politischen Szenarios mit Thriller Ambitionen zu entziehen!«

Aachener Nachrichten

»Spannend wie ein Thriller begeistert der Roman durch seine Vielschichtigkeit und präzise gezeichnete, lebendig wirkende Figuren.«

büchermenschen

»ln ihrem aktuellen Roman Wo der Wolf lauert nimmt sie es mutig mit eigenen Angsten als Mutter und mit existenziellen Fragen auf.«

rbb inforadio

»Ein Roman, der wie ein Film wirkt. Packend und überraschend bis zum Schluss, böse und bissig in seiner Gesellschaftsanalyse und ergreifend in all seinen Erschütterungen.«

literaturblatt.ch

»Der Roman erzählt subtil und mit kleinen Schritten, überrascht durch seine Kraft und durch die Nähe zum inneren Kampf, den die leidende und mitleidende Mutter aussteht.«

kulturtipp

»Mit psychologischem Feingefühl, dem Gespür für filmische Szenen und Spannungsaufbau und ohne zu moralisieren [...].«

Zolliker Zumiker Bote

»Ein packender, glänzend erzählter Roman von brennender Aktualität.«

Weltwoche

»Die 1982 geborene Israelin hat Psychologie, Film und Drehbuch studiert – daher mag ihr dramaturgisches Geschick rühren, ihr Sinn für überraschende Wendungen und die einfühlsame Leichtigkeit, mit der sie mit wenigen Strichen prägnante Charaktere skizziert.«