Tag für Tag. Luka, Tag

Saskia Luka

Mit einer unbeirrbaren und impulsiven Lust am Leben, findet eine starke Frau nach dem Tod ihres Mannes zurück zu sich selbst – in der Konfrontation mit ihrer Tochter und ihrer Mutter. Ein anmutiges Debüt über Familie, Heimat und Verlust. Saskia Luka erzählt ohne Pathos und mit einem feinen Gespür für die Schönheit des Alltäglichen.

Drei starke, eigensinnige Frauen leben plötzlich unter einem Dach: Maria, die vor Kurzem ihren Mann verloren hat, ihre siebzehnjährige Tochter Anna, die nach ihren Wurzeln forscht, und Marias Mutter Lucia – ohne es so recht zu wollen, wurde sie von Maria aus ihrem kleinen Dorf in Kroatien nach Bayern umgesiedelt. Für alle Beteiligten ist diese Konstellation Herausforderung genug. Doch Maria lässt zudem eine grundlegende Frage nicht los: Wenn einem mit dem Tod der großen Liebe die einzige Heimat genommen wurde, wo fängt man an, nach einer neuen zu suchen? Eine berührende Liebeserklärung an das Leben mit seinen vielen Unwägbarkeiten und plötzlichen Abschieden.

Format

  • Saskia Luka – Tag für Tag. Luka, Tag
    Roman

    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 304 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5803-3

    13. August 2019
    20,00 EUR

  • Saskia Luka – Tag für Tag. Luka, Tag
    Roman

    eBook
    304 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9419-2

    13. August 2019
    15,99 EUR

Leseprobe

FRÜHLING

 

1

Sie blieben nicht lange und es gab nicht viel Zeit für Erinnerungen. Nachdem Maria die Sachen ihrer Mutter in zwei Koffern verstaut und diese vor die Tür getragen hatte, führte sie Lucia an der Hand hinaus. Sie verschloss die Tür des Steinhauses mit dem absurd schweren, verzierten

Schlüssel, der auch in eine Schlosstür oder zu einem geheimen Verlies gepasst hätte. Maria stopfte ihn in ihre Handtasche, fischte nach ihrer Dose mit den Zigarillos und dem Feuerzeug und steckte sich eins an. Während sie tief inhalierte, blickte sie in Richtung der Felder, dorthin, wo das Geröll zur Straße wurde. Sie schaute den Weg entlang und zu den Bergen am Horizont, erinnerte die Weite und speicherte die Farben ab, unendliche Blau- und Grüntöne. Sie blies den Rauch aus, der einen Moment schwer in der Luft hing, und ihr Blick kehrte zurück zum Schotterpfad, der so lange der einzige Weg in ihrem Leben gewesen war. Sanft geschwungen, ohne Abzweigungen und jeder Stein unter ihren nackten Kinderfüßen mit seinem eigenen Klang, wenn sie barfuß zum Stall gelaufen war, zum Backhaus, zu den Nachbarn. Au, au, au. Ein Weg, der überall hinführte, hinauf zur Kirche, zum Laden, zu den Feldern, zum nächsten Dorf und durch die blauen Berge.

Maria schaute ihre Mutter an und überlegte, wie viel sie davon noch sehen konnte. Verloren stand Lucia unter dem Wein, der auf der Veranda rankte und saure hellgrüne Früchte trug. Sie war sehr klein geworden und trug wie immer mehrere schwarze Röcke und Unterröcke übereinander, und ein schwarzes Kopftuch, das heute nicht ihren Mund bedeckte, sondern auf die Schnelle unter dem Kinn geknotet war und ihr faltiges rundes Gesicht umschloss. Ihre schwarzen Knopfaugen blickten aus dem knittrigen Gesicht durch Marias Rauchwolke, dann ließ Lucia den Kopf hängen und es gab für sie nichts mehr zu sehen, außer schwarze Socken und klobige Schuhspitzen neben einem Grasbüschel, das aus den Steinen wuchs. Maria griff nach Lucias Arm und hakte ihn unter. Sie rauchte weiter und beobachtete die ersten Insekten, die sich in die Mittagsstunde verirrt hatten. Wie Minihelikopter. Sonst war es still. Diese Stille war es, die Maria immer als Erstes wiedererkannte. Und die sie aus allen Stillen der Welt erkennen würde. Diese Stille war so tief, dass jedes Geräusch umso klangvoller war. Vogel-Dolby-Surround hatte Anna das in einem Sommer genannt. Aber dieser Sommer war lange her.

 

Maria blickte zum Auto hinüber. Sie sah ihren Mann Georg, der lässig und mit dem Rücken zu ihr an der Beifahrertür lehnte, auch er schaute in die Berge. Aus den geöffneten Autofenstern wehte Musik herüber, und Maria schüttelte sich leicht, bis die Georgblase zerplatzte. Sie würde wenden müssen, dachte sie. Und, dass dies der Ort war, an dem sie immer an früher dachte. An das Gefühl bei der Ankunft, an das Gefühl bei der Abreise, als sie ihre Tochter Anna bei Lucia gelassen hatten, an den  Sommer, als Anna neben dem Haus die Walnüsse vom Baum geschlagen hatte, immer auf der Hut vor den Schlangen, und sie schrecklich mit ihr geschimpft hatte, weil der grüne Saft der Früchte die Kleider ruinierte, und jetzt an Georg.

Anna saß im Wagen auf dem Beifahrersitz. Sie hatte Kopfhörer auf den Ohren und blätterte in einem Magazin. Es geschah noch ab und zu, dass Maria vergaß, was passiert war, und sie Georg vor sich sah, in der Stadt, im Garten, im Haus. Einige Wochen lang hatte sie sich eingeredet, dass er nur fortgegangen war, vielleicht für etwas länger, weil sie wusste, dass es sich mit dieser Leere nicht leben ließ. Wenn sich das Bild auflöste, war der Moment schlimmer als der davor. Maria trat das Zigarillo aus und kramte erneut in ihrer Handtasche. Diesmal holte sie eine kleine Tablette heraus, die sie auf der Zunge zergehen ließ.

 

Maria zog Lucia am Arm und führte ihre Mutter die kleine Steintreppe zum Weg hinunter. Lucia trippelte in kleinen Schritten neben ihr zum Wagen.

»Wir lassen deine Augen operieren«, sagte Maria.

Lucia antwortete mit einem uneindeutigen Laut, und Maria versuchte, ihre Mutter zum Einsteigen zu bewegen. Fortbewegungsmittel ängstigten sie und vom Benzingeruch wurde ihr schlecht. Sagte sie jedenfalls. Maria redete auf Kroatisch auf sie ein, aber Lucia blieb davon völlig unberührt neben dem Auto stehen. Maria redete weiter.

»Jetzt mach schon, Mama. Das Flugzeug wartet nicht.«

Anna stieg aus, nahm die Kopfhörer ab. »Baba«, begrüßte sie ihre Oma und ihre Stimme klang schüchtern. Sie küsste sie auf die alte Haut, und Lucia betastete sie mit steifen Fingern.

»Steig ein«, unterbrach Maria. Was für eine bekloppte Idee. Maria versuchte jetzt, ihre Mutter ins Auto zu schieben, aber Lucia rührte sich nicht.

»Los jetzt«, sagte Maria unwirsch. »Ajde.«

Lucia kannte keine Eile. Maria blickte auf die Uhr. Zeit tickte davon. Die Berge schwiegen. Wenn ich nur einen von euch zur Seite schieben und das Meer sehen könnte, dachte Maria, dann würde ich es hier vielleicht aushalten. Anna kletterte auf die Rückbank und streckte den Arm nach Lucia aus. Maria schob. Lucia nahm ihr Kopftuch ab und umwickelte damit sorgfältig ihren ganzen Kopf und das Gesicht. Nur die Augen ließ sie frei. Mit einem jammervollen Seufzer kletterte sie endlich zu Anna auf die Rückbank. Maria schloss die Tür hinter Lucia und ließ sich erschöpft auf den Fahrersitz fallen, warf die Tasche neben sich und startete den Motor.

»Die Koffer, Mama«, sagte Anna.

Maria zog die Handbremse und sprang noch einmal aus dem Wagen, eilte den Weg hoch und holte die Koffer.

»Los gehts«, murmelte sie, und langsam fuhren sie durch das Dorf, das jetzt den Schlangen gehörte. Vorbei an der ehemaligen Dorfkneipe und dem einzigen Laden, der schon lange geschlossen war, an leeren Steinhäusern und Ställen, an verwaisten Feldern und überwucherten Wegen. Maria hatte gedacht, dass Lucia hier sterben würde, aber sie war die letzte Überlebende. Und alles lag nun verlassen da. Der weiße Stein knirschte unter den Rädern und knallte gegen das Blech, als sie an der Kirche die Kurve nahmen.

»Baba in München«, sagte Anna. »Das kann ich mir gar nicht vorstellen.«

Im Rückspiegel sah Maria, wie Anna ihre Oma betrachtete. Maria sagte nichts.

Anna schlug ihr Magazin auf. »Das ist wie ein Astronaut – «, sie hielt inne, »im Zirkus.«

Maria musste lachen. Sie öffnete die Fenster. »Sie wird sich schon daran gewöhnen.« Sie lächelte Anna im Rückspiegel zu.

Und wir auch, dachte sie. Irgendwie. Hoffentlich. Es war zumindest nicht ausgeschlossen. Sicher war es gut für Anna, dass ihre Oma jetzt in der Nähe war. Ganz bestimmt. Der Gedanke begleitete sie die Berge hinunter, Kurve um Kurve, während Lucia auf der Rückbank stöhnte.

Im Tal fuhren sie durch enge Straßen.

»Hier hast du die Katze überfahren«, rief Anna plötzlich, »erinnerst du dich?«

»Nein«, sagte Maria, um die Geschichte abzukürzen.

»Sie war noch ein Baby«, sagte Anna.

»Das ist doch ewig her«, erwiderte Maria genervt.

 

Im Flugzeug hielt Anna die knochige Hand ihrer Baba, die, den Kopf an das Fenster gelehnt, leise vor sich hin wimmerte. Ihr Gesicht war noch immer unter ihrem schwarzen Tuch verschwunden und Maria wusste nicht, ob sie weinte, weil sie traurig war oder weil ihr auch im Flugzeug schlecht wurde. Doch schon rollten ihre eigenen Tränen unter den großen Gläsern der Sonnenbrille hinab, die sie den Flug über anbehielt, und ließen sich nicht stoppen. Sie weinte um ihre Mutter, die nicht mehr ohne sie leben konnte, und weil sie nicht mehr nach Dalmatien zurückkehren würde. Jedenfalls nicht lebend. Und sie dachte an Milan, ihren verstorbenen Bruder, der auch nicht mehr nach Hause gekommen war. Und an Georg, der sie überredet hatte, ihre Mutter zu holen und sich um sie zu kümmern. Weil Familie Familie ist. Ganz einfach, hatte er gesagt. So einfach war das. Und so schwer.

 

Am Flughafen in München mussten sie Lucia für die Passkontrolle das Gesicht freimachen. Als sie endlich zu Hause ankamen, wirkte sie in dem großen Haus noch kleiner und in ihren Röcken sonderbar und fremd. Anna warf die Jacke auf den Stuhl in der Diele und verschwand sofort in ihrem Zimmer.

»Nimm die Tasche mit«, rief Maria hinter ihr her, aber da schloss Anna schon die Tür. Wie ein Koffer stand Lucia im Flur. Maria schob sie in die Küche und setzte sie auf einen Stuhl. Sie hatte aufgehört zu wimmern und war nun vollkommen stumm. Maria wickelte Lucia aus ihrer Jacke, dann die Flasche Olivenöl und den Rakija aus ihren Schutzumhüllungen, mehreren Lagen Zeitungspapier und Plastiktüten, mit festem Klebeband verzurrt und wie für eine Weltreise vorbereitet.

»Sie wird sich schon daran gewöhnen«, sagte Maria wie zu sich selbst und packte die üblichen Mitbringsel aus, Pršut, Käse, Kekse, Kaffee, Brot.

Maria wusch sich die Hände in der Spüle, schnitt ihrer Mutter Brot und Schinken ab und goss sich selbst ein Glas Schnaps ein. Sie betrachtete Lucia, die unbeweglich am Küchentisch saß. Der Rakija brannte.

 

Lucia hatte ihr Kopftuch ein paar Mal auf- und zugebunden und schließlich unter dem Kinn verknotet. Jetzt saß sie da, die Hände auf dem Bauch gefaltet, und man sah ihr gar nichts an. Maria öffnete die Fenster und die Tür, die von der Küche in den Hof führte, und herein kam die erste warme Luft des Jahres. Maria hatte ein mulmiges Gefühl. Ihre Mutter war hier.

»Lass mich kurz eine rauchen«, sagte sie. »Dann zeig ich dir dein Zimmer.«

Sie ging hinaus. »Es wird schön«, sagte sie, »du wirst schon sehen.«

 

Lucias Ankunft wirbelte viel Staub auf. Das Obergeschoss des Gartenhauses war fast fertig ausgebaut, damit Marias Werkstatt nach oben ziehen und unten Wohnraum für ihre Mutter entstehen konnte. Ein heller Raum mit Blick in den Garten. Ein kleines Bad wurde eingebaut. Zur Küche musste Lucia nur über den Hof. Zu Marias Arbeitsraum führte eine Außentreppe, und sie hatte nun sogar eine kleine Veranda. Ihre Skulpturen und Schalen waren mit ihr in den oberen Stock gezogen, sie hatte ihrer Mutter nur eine dagelassen: ein Wesen, das an einen Engel erinnerte. Ihre Mutter hatte ihm ein Kruzifix um den Hals gehängt. Daneben lag ihre Bibel, in der sie oft blätterte, obwohl sie nicht lesen konnte, und über deren Seiten sie mit ihren Fingern strich, als ob sie in Blindenschrift beschrieben wären. Der Schaukelstuhl, den Maria für ihre Mutter auf dem Flohmarkt gekauft und aufwendig restauriert und blau angestrichen hatte, blieb leer. Maria hatte gedacht, dass ihre Mutter hier ihre kratzigen Wollsocken stricken würde. Die Kniestrümpfe für kalte Wintertage, von denen einige unbenutzt in dem antiken Schrank in der Diele lagen, in dem Maria ihre Winterjacken und Schuhe verstaute und vor dessen Spiegel sie den Lippenstift nachzog und ihr langes Haar richtete, wenn es klingelte. Aber Lucia strickte nicht mehr.

Die ersten Wochen, bis ihre Wohnung fertig war, schlief Lucia im Wohnzimmer, weil sie die Treppe zum Gästezimmer nur mühsam hinaufkam. Sagte sie. Lucias wenige Dinge waren Maria im Weg. Sie stolperte über ihre Hausschuhe. Auch dass Lucia eine alte Wolldecke über das Sofa breitete, bevor sie sich setzte, störte sie. Und dann schloss aus irgendeinem Grund die Tür des Dielenschranks nicht mehr und sie öffnete sich ständig knarrend wie durch Geisterhand. Als Maria sie schließen wollte, erblickte sie im Spiegel Lucia, die auf dem Sofa saß und ihr Haar kämmte. Ihre Mutter war vollkommen weiß geworden. Schneeweiß. In den Nächten schlief Maria schlecht. Sie hörte, wie Lucia auf dem Weg zur Toilette an den Türrahmen oder die Garderobe stieß, wie sie sich in dem kleinen Bereich der Diele verlief, wie sie irrtümlich die Küchentür öffnete und mit schlurfenden Schritten kehrtmachte.

Dann wurde Lucias grauer Star operiert, und es wurde ruhiger. Nach ein paar Wochen konnte sie in ihr Zimmer einziehen und nun drang nur noch früh am Morgen der leise Ton des Radios aus der Küche zu Marias Schlafzimmer herauf. Ihre Mutter würde nun hier sein, bis zu ihrem Tod. Maria überlegte, wie lange das sein würde und wie sie ihren toten Körper nach Kroatien bringen würde. Im Flugzeug oder im Auto. Die Tote im Kofferraum. Bevor sie unter der kalten Steinplatte liegen würde, wo ihr Mann und einer ihrer Söhne schon auf sie warteten. Maria rollte sich auf die andere Seite des Bettes und vergrub, ohne die Augen zu öffnen, den Kopf in Georgs Kissen. Anna musste zur Schule und Maria zwang sich aufzustehen. Sie duschte, zog sich an, weckte Anna auf dem Weg nach unten in die Küche. Georg und Anna hatten immer gemeinsam gefrühstückt, während sie selbst nur einen Mokka getrunken hatte. Vor elf Uhr aß sie nichts. Jetzt versuchte sie, Anna etwas Gesellschaft zu leisten und zumindest ein Brot mit ihrem Kaffee hinunterzuspülen. »Anna«, rief sie nach oben, um sicherzugehen, dass Anna auch wirklich aufstand. Langsam war sie alt genug, aber gerade war nicht der richtige Zeitpunkt, noch mehr Gewohnheiten zu ändern, außerdem hatte sie in diesem Schuljahr bereits viel Unterricht verpasst. Erst kurz vor der Kroatienreise hatte sich herausgestellt, dass Anna wochenlang nicht in der Schule gewesen war, und Maria wusste immer noch nicht, wo sie die ganze Zeit verbracht hatte. Aber sie traute sich einfach nicht, Anna zu fragen.

Autorin

Saskia Luka wurde 1980 in Köln geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik in Bonn arbeitete sie in Berlin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ...

mehr zur Autorin

Presse

emotion

»Ein berührendes Debüt darüber, wie Herkunft prägt, was Heimat bedeutet - und darüber, was es braucht, um frei für die eigene Zukunft zu sein.«

tv Hören und Sehen

»Ihr Roman erzählt lebensklug und warmherzig von Heimat, Familie, von der Schönheit des Alltäglichen.«

Meins

»Eine Liebeserklärung ans Leben.«

radioeins

»Eine Geschichte über Heimat, über Verlust von Heimat und auch über die große Sehnsucht nach dieser Heimat.«

»Ein ruhiger, extrem souveräner Erzählton. Saskia Luka lässt sich Zeit, richtet den Blick auf das Wesentliche.«

Deutschlandfunk Kultur

»Tag für Tag ist ein Geflecht aus Familienanekdoten und Fiktionen.«

Vogue

»›Tag für Tag‹ erkundet einfühlsam und bildstark die Bedeutung von Herkunft und Heimat.«

Berliner Zeitung

»Saskia Luka schreibt kenntnisreich über Wurzeln, Nationalität, Familie, verlassene Dörfer, den Jugoslawienkrieg.«

Welt am Sonntag Kompakt

»Schwere Themen, aber leicht im besten Sinne und voller Lebensliebe erzählt.«

Literaturblatt

»Ein Roman, der durch seine behutsame Sprache besticht, die Art, wie die Autorin mit größter Zärtlichkeit Personen, Gegenstände, Landschaften und Situationen beschreibt.«