Eine Geschichte, die unser Innerstes berührt und uns allen vor Augen führt, wie lebenswichtig die richtige Lektüre sein kann.

Seit die Seuche alles in ihrem Bann hält, darf Matteo seine Wohnung nicht mehr verlassen. Vom Fenster aus beobachtet er eine prachtvoll blühende Magnolie, ansonsten ist das Leben in der kleinen Stadt beinahe zum Erliegen gekommen. Gäbe es nicht die Nichte, die sich um ihn kümmert, und eine Nachbarin, die Blumen und Wein vor seine Tür stellt, wäre er ganz auf sich allein gestellt – seine Frau ist vor wenigen Jahren gestorben. Um die unerhörte Zeit der Pandemie zu meistern, schmiedet Matteo einen Überlebensplan. Sechs Bücher, die vom Alten Testament bis in die Gegenwart führen und sich mit Seuchen beschäftigen, verschaffen ihm Einsichten über das Leben, das ihm am Ende kostbarer erscheinen wird als je zuvor.

Format

  • Martin Meyer – Corona
    Erzählung

    Hardcover
    208 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5837-8

    Erscheinungstermin 16. Juni 2020, Schweiz 25. Mai 2020
    20,00 EUR

    Dieses Produkt ist momentan noch nicht verfügbar.
    Bitte informieren Sie mich, sobald der Titel erhältlich ist.

  • Martin Meyer – Corona
    Erzählung

    Ebook
    208 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9454-3

    Erscheinungstermin 16. Juni 2020, Schweiz 25. Mai 2020
    16,99 EUR

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Leseprobe

1


In der sechsten Woche seit dem Ausbruch der großen Krise spürte Matteo ein Kratzen im Hals. Der Buchhändler war am frühen Morgen aufgewacht und schlaftrunken ins Badezimmer gegangen. Er hatte mithilfe einer Taschenlampe im Spiegel über dem Waschbecken seinen Hals untersucht, der tatsächlich gerötet war. Zur Beunruhigung bestand noch kein Anlass. Der Hals konnte aus vielen Gründen entzündet sein. Der Frühling war ins Land gezogen, und die Pollen trieben wild durch die Luft. Trotzdem hatte Matteo die Mundhöhle desinfiziert. Man konnte nie wissen.
Jetzt saß er in seiner Studierstube und starrte an die Decke. Bist du einsam, Matteo, fragte er sich.
Vor ein paar Jahren hatte er den Tod seiner Frau betrauert, dann aber gut mit dem Alleinsein zu leben begonnen. Manchmal kam seine Nichte, Carla, die ihm Lebensmittel und Blumen brachte und ein wenig sauber machte. Ansonsten versorgte sich Matteo selbst. Die Ansprüche waren gering. Was zu organisieren war, verlangte wenig fremde Hilfe.
Matteo ging zum Fenster und schaute auf die Gasse. Die ersten Zeichen des Tages machten sich bemerkbar. Die Häuser traten stärker hervor, die Statue über dem Brunnen schien zu atmen, das plätschernde Wasser des Brunnens hatte einen anderen Klang als in der Nacht. In der Nacht klang es geheimnisvoll, manchmal auch traurig. Bei Tagesanbruch wechselte die Laune. Es klang mehr und mehr zuversichtlich, wie man es erwarten durfte bei einem Brunnen, der schon Jahrhunderte überstanden hatte und nie stillgelegt war.


Seit der Krise war eine seltsame Stille in die Stadt eingekehrt. Der Verkehr hatte abgenommen, die Fußgänger gingen mit genauem Ziel oder huschten schemenhaft an den Mauern entlang. In der Nacht war diese Stille mit Händen zu greifen. Sie legte sich wie eine schwere Decke über die Schlafenden, die froh waren, wenn sie von Träumen verschont blieben.
Die Träume hatten mit der Krise zu tun. Sie versetzten die Träumenden in ausweglose Situationen. Manche erzählten, dass sie immer denselben Traum hatten. Sie liefen zwischen den Gassen, während die Gassen immer enger wurden, die Beine von unsichtbaren Gewichten zu Boden gezogen wurden und der Atem schwer und schwerer ging. Das Aufwachen war mit Angstzuständen und Schweißausbrüchen verbunden. Diese konnten Symptome sein oder, wie man immer noch sagte, psychosomatischer Herkunft.
Die Gasse war leer. Obwohl der Brunnen die Leute dazu aufrief, vor die Tür zu treten und das Tagwerk zu beginnen, blieb sie leer. Matteo erinnerte sich, bei Franz Kafka das schöne Attribut rein und leer gelesen zu haben. Mit dem Wort rein hatte Kafka Verschiedenes zum Ausdruck bringen wollen. Matteos Gasse war nicht nur leer, sondern auch rein. Aber Matteo maß dieser Tatsache keine besondere Bedeutung bei. Die Gasse war rein im Sinn  von sauber, weil sich schon länger keine Nachtfalter mehr herumtrieben, die ihre Zigaretten, ihre Papiertaschentücher, ihre Präservative oder ihre leeren Weinflaschen dort deponiert hatten.

Es war zu früh, die Nichte anzurufen. Carla würde noch fest schlafen. Sie arbeitete als Arztgehilfin in einer Praxis der Innenstadt und hatte, wie sie zu sagen pflegte, einen strengen Tag. Matteos Schwester war eine ordentliche und disziplinierte Frau gewesen. Carla schlug nach der Seite der Mutter. Matteo war nicht unglücklich, dass sie noch keinen Mann gefunden hatte. So hatte sie mehr Zeit für den alten Onkel. Andererseits wäre es sicher gut, wenn Carla die Gefühle, die sie auf die Arbeit verwandte, eines Tages in Zuneigung oder gar Liebe zu einem anderen Menschen verwandeln würde.

Der Verlauf der Krankheit, der durch die Krise oder Seuche ausgelöst wurde, war vielfach beschrieben worden. Matteo hatte ihn der Zeitung entnommen, die jeden Morgen in seinem Briefkasten lag. Damit kam er zwar immer ein wenig zu spät, denn das Internet war rund um die Uhr tätig. Andererseits konnte er eine beschränkte Zahl von Informationen und Hinweisen in aller Ruhe studieren.
Es fing, wenn es war, was es wohl werden würde, mit einem Kratzen an. Bald darauf würde sich Fieber einstellen. Je nach Patient schwächer oder stärker. Hinzu traten Kopfschmerzen und Schmerzen in den Gliedern. Husten folgte. Diese Symptome waren ebenfalls schwächer oder stärker, doch steuerten sie in der Regel auf das Forte zu. Wie bei einem Orchester, dessen Stimmen sich nach und nach zusammenfanden, um die Hauptmelodie anfangs leise, dann deutlicher, dann forte und zuletzt fortissimo zu spielen, endete die Krankheit dann ebenfalls in einem mächtigen Fortissimo.
Dass Matteo solche Art von Musik hasste, spielte keine Rolle. Die Musik diente als Metapher. Allerdings gab es keinen Dirigenten, der die Macht besessen hätte, mit dem Taktstock auf sein Pult zu schlagen und abzuklopfen.
Fertig. Ende.
Die Musik lief weiter, jedenfalls bisher, und niemand konnte sie stoppen.
Insofern war dieser Prozess ein ziemlich natürlicher Vorgang. Das musste man der Seuche lassen. Wenn sie irgendwo weit weg von irgendwelchen Zauberern aus Versehen oder mit Absicht herbeigerufen worden war, so verhielt sie sich seither wie ein Teil der Natur. Sie zeigte wie die Natur im Frühling organisches Wachstum, und es blieb, wenn man den Zeitungen trauen durfte, ziemlich fraglich, ob und unter welchen Bedingungen sich dieses Wachstum eines Tages in eine Winterlandschaft zurückziehen würde, wo es der Erstarrung anheimgegeben wäre. Bis ein böser Geist wieder an die Decke aus Eis zu klopfen begänne.
Es war zum Fürchten. Oder wurde übertrieben?
Gewisse Gedanken und Gedankenspiele waren Matteo seit Kindestagen vertraut. Die Kindheit in der Provinz hatte damals wenig zu bieten. Die Kinder spielten die üblichen Spiele und zeigten erste Symptome von Grausamkeit. In der Schule herrschte der landesübliche Drill, der durchmischt war mit Einlagen unfreiwilligen Humors. Für die Fantasie gab es Bilder- und später Märchenbücher. Auch Abenteuergeschichten kamen hinzu, die die Welt viel größer erscheinen ließen, als sie in der Provinz war.
Eine übellaunige Großtante hatte Matteo damals gesagt, er könne sich die große weite Welt nach Belieben erträumen, aber es würde nichts daran ändern, dass Matteo immer in der Provinz leben würde. Sie hatte mehr oder weniger recht behalten.


Die Küche war nach den Bedürfnissen eines älteren Mannes bestückt. Auf dem Herd kochte das Wasser für die Spaghetti und die Sauce. In einem klapprigen Holzschrank gab es verschiedene Sorten von Tee. Auch Zucker war vorhanden und ein Topf mit Blütenhonig. Der Kühlschrank war ein Modell von anno dazumal, als er noch frisch in seinem Weiß erstrahlte. Matteo lagerte Trockenfleisch, Butter, Marmelade und Käse. Der heikle Punkt war das Thema Gemüse. Gemüse war wichtig und gesund, aber seine Zubereitung war Matteos Frau vorbehalten gewesen.
Matteo hatte das Problem mithilfe des Apothekers gelöst. Dieser verschrieb ihm eine Reihe von Pillen, die Vitamine für verschiedene Funktionen enthielten. Matteo hatte sich einen Behälter gekauft, in welchen er die jeweils angesagten Portionen des Tages ablegte. So hatte er immer den Überblick. Außer er hatte die Einnahme vergessen, was jedoch, wie ihm der Apotheker periodisch versicherte, nichts schade, wie es
auch nicht schade, wenn Matteo am übernächsten Tag zwei Portionen schlucke, um aufzuholen.
Trotzdem war es wichtig, Carla wissen zu lassen, dass Matteos Hals kratzte. Zwar würde sie aufgeregt reagieren und ihm vielleicht auch Vorwürfe machen. Vorwürfe, die nur berechtigt wären, wenn er, Matteo, selbst Schuld mittrug, indem er zum Beispiel ohne Schal herumgestreunt war. Sie wären jedoch unberechtigt, sofern Matteo schuldlos von der Seuche befallen worden war, was letztlich wahrscheinlicher war, weil die Seuche, wie in den Zeitungen nachgewiesen wurde, schleichend und leise wie aus dem Nichts kam und sich in Windeseile weitertragen ließ. In diesem Fall des Seuchenzustands dürfte Carla ihren Onkel nicht mehr besuchen. Das hatten bereits viele Menschen begriffen. Je mehr die Seuche wüten würde, umso mehr Menschen würden begreifen müssen, dass es mindestens für eine Zeit lang vorbei war mit direkten Kontakten.
Du musst verstehen, ich darf dich nicht mehr besuchen.
Matteo hatte dies ebenfalls seit Kindheitstagen lernen müssen. Er hatte eine ansteckende Kinderkrankheit bekommen und lag abgeschirmt von den anderen in seinem Zimmer. Die Krankheit sorgte für Fieber. Zuerst für angenehmes Fieber, das so beschaffen war, dass der kleine Matteo wie auf Wolken segelte. Las Matteo in diesem Zustand seine Bilderbücher, so erschienen die Tiere des Zoos an seinem Krankenbett und begannen mit ihm zu sprechen.
Wenn das Fieber dieser Kinderkrankheiten, von denen es mehrere gab, zu schnell stieg, kam die Mutter auf leisen Sohlen, schaute besorgt von weit oben in die Tiefe des Betts und legte dem Sohn ein Schweißtuch auf die Stirn, das mit Essig getränkt war. Das Schweißtuch tat meist Wirkung, unabhängig davon, ob die Mutter vorher noch das Kreuz geschlagen hatte. Dieser Ritus wiederholte sich alle drei Stunden. Aber mit der Leselust war es vorbei, ganz und gar vorbei.
Deshalb kam Matteo auf die Gedanken. War er halbwegs bei Bewusstsein, begann er sich Dinge und Begebenheiten auszudenken, die etwas Besonderes an sich haben sollten. Zum Beispiel ließ Matteo einen Buben seines Alters über ein hohes Seil spazieren, das zwischen dem Kirchturm und dem Dachgeschoss des Schulhauses aufgespannt war. Der Bub musste versuchen, den Zurufen des Pfarrers einerseits, des Lehrers andererseits zu widerstehen. Er musste, taub gegenüber den Mahnrufen, über das Seil wandern, als wäre er Jesus Christus über den Wassern des Sees Genezareth. Den Applaus nach geglückter Traverse würde er sich mit seinen Eltern teilen.
Bravo, Junge. Du hast es geschafft. Um ein Haar wärst du abgestürzt.

Matteo schlurfte in die Küche. Er fröstelte. Er setzte Wasser auf und holte den Pfefferminztee aus dem Gestell. Er gab Honig und eine geschnittene Zitrone hinzu, ließ das Gebräu vier Minuten ziehen und schlürfte es in kleinen Schlucken.
Hätte Matteo nur eine unauffällige Rötung des Halses gehabt, wäre der Tee ohne Reiz oder Schmerz durch den Mund und über den Hals in den Magen geflossen. Aber so war es nicht. Der Buchhändler musste feststellen, dass ihn die Schluckbewegung schmerzte, wie ihn noch keine Schluckbewegung geschmerzt hatte, und holte Bleistift und Papier.
Seit ein paar Tagen durften ältere Menschen nicht mehr auf die Gasse. Dies, so die Behörden, zu ihrem eigenen Schutz. Die Seuche war, wie die meisten Seuchen, selektiv. Im aktuellen Fall traf sie hauptsächlich die älteren Leute.
Nein, das war falsch. Sie konnte alle treffen, vom Baby bis zum Hundertjährigen, aber wenn sie die Älteren und die Alten traf, entwickelte sie in deren Körpern fast immer eine unerhörte Wut. Sie brannte die Körper aus, die bald schon an den Beatmungsgeräten hingen, falls sie Unterschlupf in einem Krankenhaus gefunden hatten, und am Ende erstickte man. Es gab auch für die letzten Stunden verschiedene Szenarien. Aber alle waren in der einen oder anderen Weise schrecklich.

Matteo hatte sich oft mit dem Tod befasst. Er war ein Thema geworden, seit Matteos Frau krank, dann sehr krank und schließlich todkrank geworden war. Vorher hatte Matteo nicht glauben können, was eine Krankheit mit einem Menschen anrichten konnte. Ihm fehlte die direkte Anschauung, auch wenn er viele große Romane gelesen hatte, in denen das Sterben eines Menschen beschrieben wurde. Ging einer mit einem Herzschlag weg, so hatte er vermutlich Glück gehabt. Musste sich ein anderer Stück um Stück von Gevatter Tod hinüberziehen lassen, so war der Vorgang von grauenhaften Verwandlungen erfüllt.
Es war, mit einem Wort, tatsächlich das Thema der Verwandlung. Zwar war das ganze Leben eine unaufhörliche Verwandlung. Wenn man Glück hatte, verliefen die einzelnen Phasen so organisch, dass man sie kaum bemerkte. Aber es gab auch Brüche. Matteo hatte das schon als Kind begriffen, als er eines Tages kein Kind mehr war, weil ihm die Stimme zu brechen begann und Erektionen kamen, die man nicht kontrollieren konnte.
Plötzlich war Matteo kein Kind mehr. Er hätte sich gewünscht, dass er den Übergang mehr spüren und in weiteren Zeiträumen hätte überschauen können. Aber dafür war es in diesem Fall zu spät.
Matteo setzte sich an den Küchentisch. Der Stuhl knarrte, obwohl Matteo kein Schwergewicht war. Im Gegenteil, er war schlank und von mittlerer Größe, immer noch ansehnlich trotz seiner siebzig Jahre, wie Carla betonte, und wenn man vom Aussehen reden musste, so hatte er einen weiteren großen Vorteil. Das Haar war dicht und voll geblieben. Es war ergraut, aber in Würde ergraut, was Matteo etwas Staatsmännisches gab.
Auch sonst konnte er zufrieden sein. Das klar geschnittene Gesicht mit der Römernase und den dunklen, scharfen Augen veranlasste manchmal sogar jüngere Frauen, sich umzusehen. Eigentlich sah Matteo also nicht wie ein Buchhändler aus, wenn man ein Bild von Buchhändler vor sich hatte, das einen bebrillten, unbeholfenen und dicklichen Zeitgenossen vorführte.
Matteo schrieb auf den Zettel. Zitronen. Bananen. Honig (geht bald aus). Weißbrot. Oliven. Sardellen. Schinken. Parmesan. Dann zog er mit dem Bleistift einen vertikalen Strich, der eine zweite Kolonne eröffnete. Über die Kolonne schrieb er: Wichtige Fragen. Darunter kamen ein paar Stichworte, von denen Matteo glaubte, dass sie wichtig seien, wenn er mit dieser Krankheit umzugehen hätte, von der er glauben musste, dass sie die Krise oder Seuche war.
Die Sache war die. Es galt, der Seuche möglichst furchtlos ins Auge zu blicken, solange die Kraft dafür noch vorhanden war. Dazu gehörten zunächst die Maßnahmen, die man mithilfe von Verwandten und Ärzten im Sinn der Erhaltung seiner Gesundheit treffen konnte. Man musste sich schonen. Gänge nach draußen waren ab sofort unter allen Umständen verboten. Außer, das Haus war in Brand geraten. Weiter konnte man versuchen, mit den richtigen Medikamenten den Verlauf ein wenig zu steuern.
Als sich Matteo vom Tisch erheben wollte, fühlte er Schwindel. Der Küchenboden mit dem Schachbrettmuster aus alten Kacheln war ins Trudeln geraten. Das Schachbrett drehte sich langsam, aber der Effekt war ärgerlich. Matteo probierte es langsamer. Während er sich mit der einen Hand auf den Tisch stützte, fasste die andere einen Stuhl, den Matteo nun wie eine Gehhilfe vor sich herschob. Es gab ein kratzendes Geräusch. Die Uhr an der Küchenwand zeigte 5 Uhr 26 Minuten.

Autor

Martin Meyer, geboren 1951, ist Journalist, Publizist und Buchautor. 1974 trat er in die Feuilletonredaktion der Neuen Zürcher Zeitung ein, die er während ...

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Presse

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Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Alten Wahrheiten und Beobachtungen verhilft Martin Meyer durch die Lektüre alter Texte zu neuer Aktualität.«

Neue Zürcher Zeitung

»In den Klassikern der Seuchenliteratur, zu denen er nun greift, öffnet sich dem Melancholiker und gemässigten Skeptiker ein Universum der Imagination und des Denkens, in dessen Horizont die Gegenwart und ihre Nöte auf überschaubare Dimensionen schrumpfen.«