Der Defekt

Leona Stahlmann

Das kühne Debüt einer aufregenden neuen Stimme

In dem Sommer, in dem Mina dem achtzehnjährigen Vetko näherkommt, verändert sich für sie alles: Sie merkt, dass sie anders ist als der Rest des Dorfs. Was sich anfühlt wie ein Defekt, ein Fehler im System, wird für Mina bald der Punkt, um den sich ihr Leben dreht. Während Vetko und sie eine Verbindung zwischen Lust und Schmerz herstellen und Vetkos Forderungen immer existenzieller werden, sieht sie sich zusehends vor die Entscheidung gestellt, wie weit sie noch gehen soll. Duldet der Weg, den sie eingeschlagen hat, überhaupt einen Kompromiss? Leona Stahlmann erzählt in außergewöhnlicher, sinnlicher Sprache vom Aufwachsen mit einer von der Norm abweichenden Sexualität und von den Rissen in unseren Begriffen von Heimat und Identität. Sie erzählt von Mensch und Natur und von der Wucht, wenn sie in ihrer Rohheit aufeinandertreffen.

Format

  • Leona Stahlmann – Der Defekt
    Roman

    Hardcover
    Format: 11,6 x 18,5 cm , 272 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-5821-7

    11. Februar 2020
    22,00 EUR

  • Leona Stahlmann – Der Defekt
    Roman

    Ebook
    272 Seiten
    ISBN: 978-3-0369-9437-6

    17,99 EUR

Autorin

Leona Stahlmann, geboren 1988, lebt in Hamburg und arbeitet als Autorin, Journalistin und Veranstalterin. 2017 gewann sie den Hamburger Förderpreis für Literatur, 2018 ...

mehr zur Autorin

Presse

Hamburger Abendblatt

»Stahlmann verhandelt das Thema Liebe anders als gewohnt. Sie findet in ihrem Text einen bislang ungehörten Ton.«

hr2

»Sehr psychologisch und auch linguistisch erzählt. Leona Stahlmann verfügt über eine große Sprachgewalt.«

SZENE Hamburg

»Stahlmann stellt die großen Fragen in all ihrer Ambivalenz: Heimat, Entwurzelung, Identität.«

NDR Kultur

»Spannungsreich und ohne jeden Voyeurismus erzählt sie von der Suche Minas nach ihrer sexuellen Identität, so genau und poetisch wie man es selten gelesen hat.«

SWR2 Lesenswert

»Bemerkenswert, mit welcher Leichthändigkeit es der Autorin gelingt, diese andere Form von sexueller Identität ihren Lesern nahezubringen.«

WDR 1 LIVE Stories

»Literarisch und sprachlich sehr anspruchsvoll - Ein sehr besonderes Buch«

Bremen Zwei

»Das Gefühl des Andersseins beschreibt die Autorin ganz toll.«

WDR 1 LIVE Stories

»Wenn man einmal eintaucht in diese Welt, wird einen das Buch begeistern.«

Hamburger Abendblatt

»Der Defekt entfaltet eine immense poetische Kraft. (Das Buch) lotet sensibel die Spanne zwischen Lust und Lustunterdrückung, zwischen Individualität und dem Verlangen nach Norm aus.«

NDR Kultur

»Ein kühnes Debüt einer aufregenden neuen Stimme.«

ZEIT Online Elbvertiefung

»In ihrem Debütroman Der Defekt offenbart Leona Stahlmann ein ungewöhnliches Verständnis von Sexualität, Identität und Heimat.«

Literaturblatt

»Literatur für mutige LeserInnen. Literatur, die mich nicht so leicht wieder entlässt. Ein Roman, der ein Versprechen für die Zukunft ist!«

SZENE Hamburg

»Stahlmann hebt die Sexualität nicht explizit hervor. Sie ist ein natürlicher Teil des Ganzen.«

BÜCHERmagazin

»Gedanken darüber bleiben zurück, noch eine ganze Weile, nachdem das Buch schon zugeklappt wurde. Nicht unangenehm. Ein Kribbeln. Ein Stück erfahrbar gemachtes Leben.«

Papierstau Podcast

»Stahlmann findet subtile, eindringliche Bilder, die immer wieder in Beziehung zur Natur des Schwarzwaldes treten, wo der Roman angesiedelt ist.«

Chrismon

»Dieser kluge Roman entfaltet (Körper-)Erfahrungen, die zeigen, dass ungewöhnliche Sexualpräferenzen kein 'Systemfehler' sind.«

Deutschlandfunk Büchermarkt

»Leona Stahlmann schreibt einfühlsam und authentisch von der herausfordernden Suche nach der eigenen Identität, von Sorgen und Ängsten, aber auch von erfüllten Stunden.«

Bayern 2

»Kunstvoll erzählt Leona Stahlmann über eine von der Norm abweichende Sexualität und den Rissen in unseren Vorstellungen von Heimat und Identität.«

hr2 Kultur

»Leona Stahlmann erzählt die Selbstfindung einer Sadomasochistin bilderreich, poetisch und voller Spannung.«

Hamburger Abendblatt

»Ein sprachgewaltiges Debüt, in dem es um das sexuelle Anderssein geht.«